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Am Ziel der Träume in New York

LEP#072 – UKW Ultrakathis Welt

Erneut haben Florian und Peter zum Interview gebeten. Dieses Mal erzählt Katharina Kimmel über ihren Weg zur mehrfache Marathon- und Ultramarathonfinisher, Laufmentorin und Florians Schwester. Sie unterhält sich mit den beiden über sich, ihren Werdegang, die aktuellen Herausforderungen und ihre Zukunft.

Langenzersdorfer Weihnachtsmarathon

3. Virtual Run mit Weihnachtsmarathon vom 16.12 - 22.12

Am 22.12. findet in direkter Umgebung von Wien ein Weihnachtsmarathon statt, bei dem hoffentlich viele der Hörerinnen des Podcasts im Rahmen des 3.Virtual Runs teilnehmen. Florian und Peter würden sich freuen, wenn das Jahr mir diesem Abschluss-Community-Event schön ausklingen könnte und sind schon gespannt, wie die Gesichter zu den Ohren aussehen.

Kathis Ultrawelt

Wer ist Katharina?

Kathi ist eine 31-jährige Sozialpädagogin, die Kindern in einer Volksschule den Nachmittag versüßt.

Family Business bei der Aufnahme
Kathi mit dem Bruderherz bei der Aufnahme

Wie und wann ist Sie zum Laufen gekommen?

Da Florian und auch der Vater der beiden passionierte Läufer sind, gab es hier schonmal gute Vorbedingungen.
Als dann auch noch Kimmel Senior zum 40sten Geburtstag den New York Marathon gelaufen ist war der Grundsteing gelegt. Er hat davon so sehr geschwärmt , dass Florian das auch machen musste. Flo wollte aber nicht bis 40 warten und hat sich diesen Traum zum 30sten Geburtstag erfüllt.
Als New York Fan wollte sie unbedingt dabei sein und als sie das Gefühl erlebt hat, war es um sie geschehen. Soviel Begeisterung und Freude haben Kathi überwältigt.
Genau zu diesem Zeitpunkt wusste sie, dass sie den Marathon auch laufen musste. Zwei Jahre bis zum 30sten Geburtstag – das geht sich aus.

Mit dieser Erfahrung als Startschuss ging es los.

Wie trainiert man für einen Marathon?
Wie hat es begonnen?

Katharina hat ganz für sich, mit einer Laufapp gestartet. Schön langsam angefangen und immer ein wenig gesteigert. So hat es mit 2 Minuten Laufen und 1 Minute gestartet und nach einigen Monaten war es ein Halbmarathon. 3 mal wöchentlich wurde gelaufen und analog zu ihrem Bruder zeichnet Kathi Disziplin und Konsequenz aus. Wenn die App sagt, dass nun gelaufen wird, dann wird das umgesetzt.
Die sinnvoll aufgebaute Struktur dieser App ist für einen langfristigen Erfolg gut geeignet. Im Gegensatz zu vielen anderen Laufanfängerinnen, hat Kathi nicht in einem Überschwang an Motivation tägliche All-Out-Läufe gemacht, sondern sich an die Vorgaben gehalten und siehe da, es hat funktioniert.

Nachdem Kathi nun auch geübter ist und in dem Thema Laufen tiefer drinnen steckt, fragt sie natürlich ihren erfahrenen Bruder, wenn sie Fragen zu Equipment, Läufen oder Ähnlichem hat.
So hat Florian bei der Auswahl der Uhr oder der Stöcke geholfen.
Wenn jemand ebenfalls Stöcke sucht, gibt es hier einen sehr hilfreichen Blogartikel von Jason Koop: https://trainright.com/ultimate-guide-to-using-poles-in-ultrarunning-part-1/

Durch die Ötschergräben
Mit den neuen Stöcken ab zum Ötscher

Warum hast du dich für einen Trainer entschieden?

Der Weg von der App zu einem Trainer ging relativ flott. Nach ca. 9 Monaten hat Kathi sich über das Team, sie ist auch Mitglied des Team Vegan.at, einen Trainer geschnappt. Nachdem dieser leider nach 1 1/2 Jahren gesundheitlich ausfiel, hat sie zu Christoph: http://www.mytriathlon.coach/ gewechselt und ist seitdem demselben Trainer anheim gefallen, wie ihr Bruder.

Back to New York

Die ersten zwei Jahre ihrer seit 2015 laufenden Karriere haben sich tatsächlich rein auf Asphalt abgespielt. Marathons in Wien (3x), Berlin und New York sollten in die Laufstatistik eingetragen werden.

Das Ziel New York war also erreicht. Von Long Island ausgehend ging es durch den großen Apfel. Das Gefühl, von allen angefeuert, jeden Meter durchgetragen zu werden, war unbeschreiblich.

Genauso hat sie es sich vorgestellt. Selbst in den Vororten stehen unablässig Menschen, die die Namen der Läuferinnen rufen bzw. die Weintrauben oder andere Leckereien reichen. Bei diesem Familienlauf sind auch 2 von 3 Läufern etwas eingegangen. Kathi war die Dritte im Bunde und hat das Ding bärenstark durchgezogen.
Am Ende des Laufs, im Central Park, lernte Kathi auch die Vorzüge von Flos Rückseite kennen. Sie konzentrierte sich dann ausschliesslich auf diese und er zeigte durch Handzeichen an, auf welcher Seite die nächste Läuferin zu überholen sei. In Folge 28 war dieser Lauf auch bereits Thema im Podcast inkl. Video.
Der “fast last k” war auch hier nicht so der Burner. Nach 4 Stunden 28 war der Traum vollzogen und Kathi war NYC-Marathon-Finisherin.

Endlich selbst mit Startnummer beim New York Marathon
Family Business in New York

Beim Vienna Trailrun kam sie auf den Geschmack der asphaltfreien Zonen und plötzlich fanden sich immer mehr Trailläufe im Wettkampfkalender. Und wie konnte es anders sein, wollte da jemand plötzlich auch so ein Ultrading ausprobieren. Der Bruder hat ja berichtet, dass das so spaßig ist.

Going Ultra

Beim Wienerwaldultra 2018 feierte Kathi ihr Ultradebüt. Gemeinsam mit Sabrina Lederle hat sie die 55 KM bravourös gemeistert. Und es war tatsächlich lustig. Bis auf den Umstand, dass sie sich auf die Flo’sche Streckenbeschreibung verlassen hat. Laut seinen Ausführungen war der erste Anstieg der schlimmste und danach wellt es nur noch dahin. Sie liefen los, hatte viel Spass, aber da waren doch mehrere Anstiege. Als sie dann bei der letzten Labe ihren Papa getroffen haben, hat dieser noch erzählt, dass Flo gesagt hat, dass es nur noch einmal bergauf geht. Und es waren noch 3-4 Anstiege bei denen sie Florian doch das eine oder andere Mal verflucht haben.

Gespannt am Weg zum ersten Ultra im Wienerwald 2018
Der erste Ultra steht direkt bevor – Auf zum Wienerwaldultra 2018

Nachdem sie erfolgreiche Bezwingerin des Wienerwalds war, ging es dieses Jahr direkt weiter mit dem Ötscher-Ultramarathon.

Ötscher – Wie war das aus Kathis Sicht?

Gespannt beim Racebriefing des Ötscherultramarathons
Vor dem Start wird nochmal die Strecke studiert

Im Unterschied zum Wienerwaldultra war der Ötscher der erste Lauf, den sie alleine gelaufen ist. Ziel war hier “ankommen”. Während dieses Laufs hat sich dann auch gezeigt, dass es mitunter zusätzliche Herausforderungen geben kann. Bei Kilometer 35, in den Ötschergräben, hat sie sich ordentlich verlaufen. Gemeinsam mit einem Läuferpärchen hat sie 4 Kilometer extra absolviert. Die Stelle, die sie hier nicht gesehen hat, war die einzige Markierung, die nicht ordentlich zu sehen war. Trotz deser Unwegsamkeit, hat sie diesen Tiefschlag gut überwunden und ist gemeinsam mit dem Paar zusammen ins Ziel gelaufen.

Gemeinsam mit ihrem Bruder am Start des Mozart 100
Mozart 100 kann nur empfohlen werden

Danach ging es nach Salzburg zum Mozart 100, bei dem sie die 50 KM Strecke ebenfalls spitzenmäßig geschafft hat. Hier hat sie es auch noch Sub-10 geschafft. Der Kapuzinerberg und die letzten Kurven durch die Stadt immer mit dem Ziel vor Augen, ist sie den letzten Kilometer geflogen und konnte in 9:58:52 finishen.

WSUT 2019

Und dann kam der Wörthersee Ultra im September 2019. Bereits beim ersten Überblicken der Streckendaten (72km – 3000hm) und der Cutoffzeiten baute sich ein gewisser Stress auf. Das Wissen um die Möglichkeit, aus dem Rennen genommen zu werden hat eine gewisse Blockade aufgebaut. Es ging also ab nach Kärnten und ab zur längsten Distanz der noch jungen Karriere.
Christoph hat zwar eine gute Zeit vorgegeben, aber es ist in dem Umfeld, in dem sich Kathi befindet natürlich schwer, dass die anderen Läufer oftmals zackiger starten und mitunter auch erfahrener sind. Bei diesem Rennen war also schon ein wenig der Wurm drinnen. Es hat sich schon komisch angefühlt, da Kathi sich auf den Lauf gefreut hat (normalerweise will sie vor dem Start weg). Bei diesem Rennen fühlte sie sich direkt gehetzt und irgendwie kam sie nie so richtig ins Laufen gekommen. Nach ein paar Kilometern hatte sie schon keine Lust mehr und bei Kilometer 10 wollte sie bereits das erste Mal aussteigen. Man steigt aber immer erst bei der nächsten Labe aus. Ab Kilometer 12-13 ging sie dann und da war es dann klar – Labe bei KM 15 – Ende – Aus – Vorbei.

Und nun?

Bei diesem DNF hat Kathi auch beschlossen, dass die Saisonpause genau jetzt notwendig ist. Der bereits gemeldete und geplante Wien Rundumadum mit 80km wurde gecancelt und die Lust am Laufen musste erstmal zurückkommen. Wenn es keinen Spass mehr macht, dann läuft etwas falsch.

Ist das Laufjahr nun vorbei? Mitnichten! Der Trainer hat umdisponiert und nun heisst es Speedwork, da der Mödlinger Altstadtlauf unter 25 Minuten absolviert werden will.

Wie bekommst du Laufen in deinem Alltag unter?

Kathis komplettes Leben ist um Arbeit und Training aufgebaut. Bei dem 40 Stundenjob läuft sie oft in die Firma, arbeitet und geht danach noch ins Fitnessstudio. Eine gewisse dedication ist da schon rauszuhören.
Deshalb verwundert es auch nicht, dass das Thema Streakrunning auch bei Kathi vorbeigezogen ist. Sie hat nach einem Podcast, in einem Tief, gestreakt und hat 72 Tage lang durchgehalten. Für sie hatte das streaken aber einen bestimmten Zweck, nämlich sie aus dem damaligen Tief zu holen, und darum wurde es dann auch recht sorgenbefreit wieder beendet. Es war kein streaken, der Streak zuliebe.

Wo soll die Reise hingehen?

Kathis sieht freudig auf das nächste Jahr.
Motiviert blickt Kathi auf das Jahr 2020

Der Wörthersee wird im Jahr 2020 wieder am Plan stehen und im September wird Kathi auch diesen gefinisht haben. Da freuen wir uns schon sehr darauf.

Laufen in deiner Hortgruppe / MädchenGruppe auf den Frauenlauf vorbereiten. Warum? Wie? Warum gerade junge Mädchen?

In der Nachmittagsbetreuung der Schule, in der Kathi arbeitet, hat sie mit einer Kollegin eine Laufgruppe gegründet, die zum Ziel hat, mit den Schülerinnen den Frauenlauf zu absolvieren. Da diese Veranstaltung ein großartiger Einstieg ist, ist das auch eine schöne Veranstaltung für den Nachwuchs. Für diesen gemeinsamen Abschluss der Ausbildung in der Volksschule haben sich bereits 15 Mädchen gemeldet. Mit diesen hat sie ein paar Testläufe gemacht und ist nun guter Dinge, dass sie den Frauenlauf gemeinsam rocken. Es wird auf alle Fälle ein Gemeinschaftslauf und kein “Wettkampf” innerhalb der Gruppe.

Frauenlauf 2020


Dieser, großartige Ansatz, ist sehr unterstützenswert und wir freuen uns schon sehr auf die Zielfotos!

Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.

Viel Spass beim Hören!

Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay

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LEP#070 - Schluppencast

LEP#070 – Schluppencast

Der Schluppe

Schluppenchris läuft anders!

LEP#070 - Schluppencast
Guten Morgen, Christian!

Im Twitteruniversum der deutschsprachigen Ultrarunner fällt man früher oder später über Christian, besser bekannt als Schluppenchris oder Schluppe. @schluppenchris

Doch warum? Wer ist dieser berühmte und berüchtigte Läufer? Sind die denn alle bekloppt?
Was macht ihn so bekannt? Warum sollten ihn noch mehr Menschen kennen?


Um diese und noch mehr Fragen zu beantworten, haben ihn Peter und Florian zum Interview geladen.

LEP#070 - Schluppencast
Lass laufen (Foto: was läuft/Schuppenchris)

Wer ist Christian und warum Schluppenchris?

Vorneweg – Christian ist lustig. Und Christian ist kreativ. Fast scheint es so, als ob seine Ideen beim Laufen über Laufen ein kreatives Perpetuum Mobile sind. Je mehr er läuft, desto mehr Ideen hat er und desto mehr er davon umsetzt, desto mehr läuft er….

Wie bist du zum Laufen gekommen?
Diese Information ist wohl auf ewig in den Gedächtniswindungen verschollen. Christian weiss noch, dass es vor 1997 war, aber wann genau und warum hat es sich aus dem Kopf gelaufen.

Was hat sich über die Jahre verändert?
Nach 10 Jahren im eigenen Nahegebiet und ohne große Ambitionen war 2007 der erste Marathon fällig. Heute findet sich Chris das eine oder andere Mal in Ultrastartblöcken (siehe unten) und vorallem jeden Tag draussen, zum Laufen.

Er ist also Streaker, Ultraläufer, Laufchallengedesigner, Minimalschuhläufer und Querdenker.
Bei all der Verrücktheit, hat man aber nie den Eindruck, als ob es verkrampft wäre oder ein Kampf. Christian wird sehr natürlich und geradlinig und statt Top 3 mit Ellbogen meint man bereits beim ersten Interview / beim ersten Lesen seines Blogs zu wissen, dass es mit ihm ein Abenteuer ist.

Abenteuerlich sind auch einige seiner Einfälle. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen, die in einer Bierlaune die “ultimative” Idee haben, die dann nie Realität wird, setzt er vieles auch einfach um.

Verrückte Ideen

Der #Schlem

LEP#070 - Schluppencast
Die vollständige Strecke des SCHLEM

#SCHLEM (Schluppes Einfahrtmarathon)

Was ist der Schlem und wie kam es dazu?

Der SchlEM ist Schluppes Einfahrtmarathon. Dieser führt über eine Strecke von 182m und 231 Runden am ehemaligen Wohnort Christians. Die Ursprungsidee kam ihm in der Vorbereitung zum #METM, dem Mount Everest Treppenmarathon und 2017 tat er es….. er absolvierte die Strecke in seiner Einfahrt. Hierzu gibt es natürlich einen schönen Blogpost: https://schluppenchris.de/tag/schlem

Und weil er auf Twitter von #allesbekloppten umgeben ist, fanden die Idee so lustig, dass sie auch des Schluppes Einfahrt bevölkern wollten …. und so kam es dann 2018 zu einer Neuauflage: https://schluppenchris.de/der-schlem-2018

Natürlich musste hiernach der Erfinder noch einen drauflegen und den #SCHLEUM laufen (Schluppes Einfahrtultramarathon) 🙂

Gibt es eine Neuauflage oder etwa noch eine Steigerung?

Natürlich…. der Christian ist umgezogen und darum hat er 2019 den #SCHLUG25 (Schluppes Underground Garage 25k) gemacht. Unglaubliche 400 Runden hat er des Nächtens in einer/seiner Tiefgarage absolviert. Dabei hat er unter anderem eine mutmaßlich nüchterne, bekleidete Dame getroffen, die um 03:30 in der Nacht zu ihrem Auto gelaufen ist. Nach einer Weile Kofferaumgekrame hat sie ihre Beute, eine Flasche Cola, an sich genommen, hat Chris einen guten Morgen gewünscht und verschwand wieder.
Komische Dinge passieren, wenn man in der Nacht in der Tiefgarage laufen geht.
https://www.strava.com/activities/2784275560/overview

LEP#070 - Schluppencast

Das war alles? Aber sicherlich nicht……

#Runtzee

Was ist Runtzee?
Runtzee ist ein Laufspiel im Stil von Yahtzee kombiniert mit den Tagen eines Monats.
Kurzum, 31x Laufen gehen mit den Distanzen 1-31km. Das ergibt die Formel:

LEP#070 - Schluppencast
Bildungspodcast (bei n=31 ergibt sich für die Monatskilometer k ein Wert von 496)

Die ganze Geschichte rund um und zum Runtzee gibt es natürlich bei Chris: https://schluppenchris.de/runtzee . Dort beschreibt er den ganzen Reifeprozess, die genauen Regeln, den Ablauf und den persönlichen Eindruck der ganzen Geschichte.

Der geneigte Leser sieht, dass da eine ganze Goldader der lustigen Ideen unter der harten Rinde des Schluppeschen Kopfs liegt, die erst Stück für Stück freigelegt wird.

Und als Förderband bzw. Brandbeschleuniger hat der Jung’ nun auch noch begonnen zu streaken.

Streak running

Neben den erwähnten und beschriebenen Ideen, ist Christian seit mehr als 500 Tagen im Streakrunning gefangen.

  • Wie ist er dazu gekommen?
    Kurz: ist passiert 🙂 ….
    Lang: In Vorbereitung auf einen Ultramarathon wollte er eigentlich nur eine Peakweek einlegen und hat dazu jeden Tag einen Lauf eingelegt. Ebenso in der Folgewoche und weil er dabei war, hat er sich überlegt, dass er das ja auch einen Monat machen könnte.
    Schwupps, war der durch und dann ging es klassisch weiter….50 Tage, ein Quartal, 100 Tage, 111 ist eine lustige Zahl, Svens Streak schlagen, schaff ich ein Jahr…. 🙂
  • Was sind die größten Herausforderungen?
    Es zur Routine werden zu lassen. Am Anfang ist es natürlich schwierig, die Gewohnheit zu etablieren und nicht locker zu lassen. Später ist es eine Selbstverständlichkeit, aber kein Selbstläufer.
    Ungeachtet dessen klingt es aus Christians Mund selbstverständlich, dass er mal die eine und dann noch eine und noch eine Woche gemacht hat und plötzlich eine schon beachtliche Streak hatte.
  • Gab es / gibt es schwere Momente?
    Natürlich! Wenn die Zeit knapp ist oder bevor ein großes Ziel erreicht wird (zum Beispiel das 1te Jahr).
  • Hat sich dadurch etwas geändert?
    Es gibt sehr unterschiedliche Streakertypen, die jeden Tag meditative 22km absolvieren oder aber auch ein klassisches Trainingsprogramm absolvieren und die Pausentage mit dem Minimum von 1 Meile auffüllen. Darum kann man hier keine allgemein gültigen Ableitungen treffen.
    Christians Regenerationszeit ist allerdings merklich besser geworden, weil die Beine es gewohnt werden, dass sie täglich gefordert werden. Zusätzlich hat sein Immunsystem einen Boost erhalten und er wird noch seltener krank.

Und dann macht der Kerl auch noch Wettkämpfe. Der letzte war the great Escape.

The great Escape

Zu einem seiner neuesten Abenteuer hat Chris auch einen schönen Artikel verfasst: https://schluppenchris.de/die-belgische-meile

Ein spezieller Lauf voller Überraschungen und einem herausfordernden Ende. Auch Chris kann zweifeln 🙂

Runpacking

Zu guter Letzt wollen wir euch auch noch zeigen, was Christian treibt, wenn er mal richtig Hand anlegt. Dann denkt er sich einen Runpackinganhänger aus, den er sich dann bauen lässt.
Warum?
1. Weil es geht.
2. Weil es ihm so erlaubt, längere Touren zu machen und das Dropbag immer dabeizuhaben.

Zum weiterlesen gibt es hier den äußerst lesenswerten Blog von Christian: https://schluppenchris.de/

Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.

–Viel Spass beim Hören!

Wenn ihr den Podcast direkt ohne Installation hören möchtet, könnt ihr das hier tun: Laufendentdecken auf Podbay

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Peter: Twitter, Instagram

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