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Geschnitzter Bär am Dobratsch Rundwanderweg

LEP#090 – Rock around the Dob

Der Wettkampfmotor läuft zwar wieder, aber nur sehr wenige Events finden tatsächlich statt. Andere wurden wiederum in den letzten Tagen abgesagt, wie der KAT 100.
Weil diese Zeiten so unsicher sind, hat sich in den letzten Monaten die Jagd nach FKTs auf diversen Trails ein neues “Format” in den Vordergrund gespielt. Vom Hobbyläufer bis zum Profi wird weltweit nach den schnellsten Zeiten auf den verschiedensten Strecken gewetteifert.

Die aktuelle Stunde

KAT 100 – Abgesagt

LEP#090 - Rock around the Dob
Bild – (c) Kat100

Entgegen unserer Auskunft in der letzten Folge hat sich direkt danach ergeben, dass der KAT 100 und alle Unterdistanzen dieses Jahr leider nicht stattfinden kann. Wie bei den meisten Veranstaltungen gibt es verschiedene Möglichkeiten mit der Absage und den gekauften Leistungen umzugehen. Genaues findet ihr hier.
Die Absage ist verständlich, wenngleich es natürlich für die angemeldeten Athletinnen, die einerseits vorbereitet sind und andererseits vielleicht auf die UTMB-Punkte gespitzt haben traurig.

FKT – Tahoe Rim Trail

LEP#090 - Rock around the Dob
Nur 1x um den See….Dann ist es geschafft – Lake Tahoe

Der Tahoe See ist Läufern wahrscheinlich ein Begriff, da hier der Tahoe 200 stattfindet. Dieses 200 Meilen Rennen wird von Destination Trail, dem Unternehmen von Candice Burt, veranstaltet und ist eines der 3 – 200 Meilen Rennen (mit dem Bigfoot200 und dem Moab240) die gemeinsam die TripleCrownof200 bilden.
Anderen ist der See wohl in Erinnerung, da Bonanza in der Umgebung des Sees spielt.
Rund um diesen See gibt es einen beliebten 165 Meilen Trail, den Tahoe Rim Trail. Es begann also die Jagd nach den FKTs. In den letzten Wochen wurde mehrere FKTs auf diesem Trail aufgestellt.
Zuerst wurde der Damenrekord unsupported 2 Mal unterboten und die oben angesprochene Candice Burt hält den aktuellen REkord mit einer Zeit von 2d12h47m34s.


Kurz darauf hat Kyle Curtin ebenfalls den Unsupported Rekord
der Herren verbessert und die aktuelle Bestmarke auf 1d17h9m gesetzt.
Bemerkenswert sind neben der nur relativ knappen Abstände zu den Supported-Bestzeiten, die verschiedene Berichterstattung. So wurde zb. in der Runnersworld dem Herrenrekord ein ausführlicher Artikel gewidmet, in dem der Damenrekord eine kleine Absatzrandnotiz erhält. Das ist wohl kein guter Ansatz.
Altra hat hier die Damen besser gewürdigt und allen Athleten und Athletinnen gleichermaßen gratuliert.

FKT – Pennine Way (268mi)

LEP#090 - Rock around the Dob
Quer durchs Land der Briten – Pennine Way

Auf der Europa am nächsten liegenden Insel, dem brexitierten Britannien, gibt es auch schöne und vorallem anspruchsvolle Trails. Neben dem Spinerace, findet man hier zb. auch den Pennine Way. Ein 268 Meilen langer Trail im Norden Englands, bishin nach Schottland. Auch hier startete die Jagd nach den FKTsDer letzte Finisher der Barkley Marathons, John Kelly, hat wohl dieses Jahr ein brittisches Jahr eingelegt. Nachdem er bereits beim Spine Race 2020 teilgenommen hat, hat er nun eine neue FKT auf besagtem Trail aufgestellt.

LEP#090 - Rock around the Dob
Fast am Ziel – John Kelly (foto: Nicki Lygo)


Bemerkenswert ist hierbei auch, dass die bisherige Bestzeit aus dem Jahr 1989 stammt. Wer hier ganz nach oben auf der Hall of Fame will, muss die Strecke in unter 2d16h46m absolvieren.

https://fastestknowntime.com/route/pennine-way-uk

La Grande Traverse

998km – 41445hm – 7 Days (5-11.7)
Ein ganz anderes Format hat Salomon mit LA Grande Traverse aus der Taufe gehoben. Mit Ikonen wie Francois Dhaene ging es eine Woche durch die schönsten Berge. Hier erwartet uns sicherlich noch ein schöner Film. Vorab der Artikel von Salomon

Peter Herzog- 5 km Strassenlauf – Österreichischer Rekord 13:54

LEP#090 - Rock around the Dob
So pulverisiert man Rekorde (Bild: Screenshot – 5k Video Tom Hiver)

Schick einen Österreicher nach Deutschland und er wird großes vollbringen.
Peter Herzog hat sich diesen Satz zu Herzen genommen und in Berlin, der wohl schnellsten Beton und Asphaltwüste der Marathonszene einen neuen österreichischen Strassenlaufrekord über die 5000m in den Boden gefräst. Mit 13 Minuten 54 Sekunden hat er nicht nur den bisherigen Rekord um eine halbe Minute geschreddert, sondern ist auch den Bahnathleten sehr nahe gekommen. 1954 wäre er mit dieser Zeit Emil Zatobek, dem damaligen Weltrekordhalter um ein paar Sekunden davongelaufen. Großer Hut sei an dieser Stelle gezogen.

New PB – 5000M Andreas Vojta

LEP#090 - Rock around the Dob
Am Weg zu einer neuen PB (Foto: Alfred Nevsimal)

Bei der Midsummer Tracknight hat österreichs schnellster Läufer auf diesen Distanzen eine neue Personal Best aufgestellt. Nur 2 Sekunden hinter dem deutschen- Maximilian Thorwirth kam er in 13:36:95 ins Ziel. Das bedeutet einen unglaublichen Schnitt von 2:43 pro Kilometer.
Ergebnisse der Midsummer Tracknight

 IATF Entscheidung bis 14.8

LEP#090 - Rock around the Dob
Waiting for IATF

Noch untentschieden ist die Durchführung des IATF. Im Moment tun die Organisatoren alles dafür, dass ein Wettkampf stattfinden kann, sind aber natürlich von der aktuellen Situation und den lokalen Behörden abhängig. Eine finale Entscheidung wird es spätestens am 14.8 geben.

Aktuelle Folge

The streets of Vienna

Flo treibt sich nach seinen knackenden Erlebnissen wie angekündigt eher auf befestigtem Terrain herum. Dabei vergisst er allerdings nicht, dass Höhenmeter als Vorbereitung sehr hilfreich sind und so werden es halt Bergsprints und die Wiener Stadtwanderwege. Daneben muss die Arbeitsstrecke und die Donau herhalten.
Auf der Habenseite sehen wir, dass er frisch, fit und fröhlich durch die Lande läuft ohne sich zu verletzen.
Wir sind sehr stolz auf den Flo.

Dobratsch Rundwanderweg nonstop – FKT

Vor einigen Monaten hat Peter entdeckt, dass es neben dem Wanderweg auf den Dobratsch (Kärnten) auch einen Rundwanderweg um besagten Berg (und Mitteleuropas größtem Bergsturzgebiet) gibt. Eine kurze Recherche später waren die Eckdaten klar: Offizielle 68km mit 1365 hm sind zu bewältigen. Die entsprechende Webseite spricht von einer 4-Tageswanderung, doch wer nimmt sich dafür schon soviel Zeit. Dabei müssen 4 Stempelstellen besucht werden um am Ende die heißbegehrte Wandernadel zu ergattern.

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Eine schöne Runde mit tollen Aussichten

Wandernadel! Das wird wohl Peters neue Sammelleidenschaft.
Am 9.7.2020 war es soweit, dass Peter die FKT auf diesem Trail setzen wollte. In der Früh los und zum späten Mittagessen soll es vollbracht sein.

Die Goiserer sollen es schon sein

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Ordentliches Schuhwerk wird empfohlen (Foto: Goiserermuseum)

Vorab, bei der Routendurchsicht fiel Peter auf, dass wohl ein guter Teil des Weges über Forstwege oder Radwege/Strassen abgedeckt ist und so stellte sich die Frage Trailschuhe oder Strassenschuhe. Wer könnte das besser wissen, als die auf der Dobratsch Rundwanderweg Seite angegebene Stelle. Also rief er an und brachte sein Anliegen vor. Die freundliche Dame am Telefon verwies ihn auf die örtliche Stelle, da sie den Weg nicht genau kannte. Bei besagter Stelle angerufen und nochmal vorgebracht, dass der Weg an einem Tag gelaufen werden sollte und die Frage nach “wie hoch ist der Asphaltanteil, da es um die Schuhwahl ginge” wurde mit einem höchst hilfreichen “Ich bin den Weg noch nicht gegangen, aber es sollten schon feste Bergschuhe sein, weil es gibt schon Waldwege und Wurzeln” beantwortet. Auch ein zweiter Erklärungsversuch hat nicht viel gebracht und so war Peter auf sich gestellt, hat aber der Dame zugesagt, ihr die Antwort danach zukommen zu lassen.
Die Strassenlaufschuhe sollten sein.

Am Tag davor noch 15 Gels eingepackt, einen Riegel und zwei Softflasks vorbereitet, da es wohl am Weg genügend Trinkbrunnen geben sollte um ohne Zusatzgepäck einen Unsupported Lauf zu machen.

Der frühe Wurm

LEP#090 - Rock around the Dob
Im Frühtau zu Berge, wir ziehen Fallera…

Nach einer unruhigen Nacht machte sich Peter bereits um kurz nach 5 auf den Weg zur Strecke. Da der Weg zum “normalen” Startpunkt doch ein paar Kilometer weiter war, hat er sich entschieden, am nächstgelegenen Punkt einzusteigen und natürlich auch bis zu diesem die Runde zu ziehen.
Darum ging zum Einlaufen 4 km mit 300 hm rauf zum beinahe höchsten Punkt der Strecke.

Abfahrt

LEP#090 - Rock around the Dob
Folgen sie diesem Schild…. unauffällig

Fast pünktlich um 0530 ging es los. Die ersten Kilometer über Forststraßen relativ eben Richtung Bad Bleiberg. Gemütlich in der Pace, mit Navigation auf der Uhr trappelte er dahin. Die Beschilderung war gut und nach Hundsmarhof, Heiligengeist und Hüttendorf war Bad Bleiberg bald erreicht. Und schon ging es um bzw. durch den ersten Friedhof. (Die Streckendesigner haben wohl eine morbide Ader).

Gut beschildert war die erste Stempelstelle schnell gefunden. An der Hotelrezeption stand zwar ob der frühen Stunde ein Schild “Nachtportier” mit einer Telefonnummer, doch nach 1-2 Minuten verwirrtem Suchen, bog eine Dame ums Eck, die zügig den Wanderpass und den Stempel zur Hand hatte und Peter wieder auf den Weg schickte (sichtlich ungläubig, dass er den Rest auch noch am selben Tag machen wollte).

LEP#090 - Rock around the Dob
Feine Aussichten zum Frühstück


Raus aus dem Hotel und ab in den Wald. Entlang der in dieser Gegend allgegenwärtigen Bergwerksstollen und auf Teilen des Stollenwanderwegs ging es über tolle Singletrails in Richtung Nötsch. Am Weg traf Peter noch einige Waldbewohner, wobei ein Rehbock offenbar 1-2 Sekunden für die Einschätzung dieses komischen Lauftiers mit Weste brauchte um die Entscheidung zu treffen, doch in den Wald zu gehen und ihn nicht zu grüßen oder irgendwie anders zu reagieren.

LEP#090 - Rock around the Dob
Der Stollenchair steht bereit…


Ab KM25 war es dann auch irgendwann aus mit dem kühlen Waldschatten und dem nordseitigen Laufen. Es ging in Richtung zweiter Stempelstelle. In diesem Waldbereich wären Trailschuhe durchaus angebracht, aber da es trocken war, konnte es auch gut mit den Strassentretern gemeistert werden.

LEP#090 - Rock around the Dob
Raus aus dem Schatten und rein ins heiße Vergnügen


Kurz vor Nötsch über einen Bach und dann war da kein Schild. Links oder Rechts war die Frage. Natürlich entschied sich Peter für Links und bog auf einen Waldweg ab, der nach ca. 1km immer unwegsamer wurde und irgendwie kamen Zweifel auf ob der sonst recht gut gepflegte Weg plötzlich so barkleyresk werden sollte.
Sollte er natürlich nicht und so lautete die Devise “kehrt Marsch” und zurück zum letzten Punkt, der als gesichert richtig angesehen werden konnte.
Dann also rechts und siehe da, nach 500m stand Peter bereits in der Ortschaft.

Der Stempelritter im Museum



Glücklicherweis wusste Peter, dass er hier nach dem Museum suchen sollte, da der Weg kurz vor dem Museum 90 Grad links abbog und bei striktem Folgen wäre er wohl um einige Meter vorbeigelaufen und der ersehnte Stempel hätte gefehlt.
Museum gefunden – Stempel erhalten – Beine in Ordnung – hervorragend – weiter geht es.

Über Strassen und Radwege geht es über die Gail, an der der erste Abkühlungsstopp eingelegt wird (Buff nass machen, Arme kühlen). Danach auf nach Feistritz an der Gail. Dieser Ort glänzt durch mindestens 7 Brunnen, die genug Möglichkeit zum Befüllen der Flasks und zur Abkühlung bieten.

LEP#090 - Rock around the Dob


Hoch den nächsten Hügel, vorbei an der nächsten Kirche und natürlich durch den nächsten Friedhof.
Danach einem Pilgerweg folgend zur nächsten kleinen Ortschaft, immer im Sinn die 3 Stempelstelle in Arnoldstein.
Die Temperaturen waren bereits an der 30 Grad Grenze und die 3te Etappe zeichnete sich durch viel Asphalt, wenig Schatten und wenig Abwechslung aus.
Glücklich über das endlich Ortschild von Arnoldstein, bemerkte Peter, dass es hier wohl nochmal eine Stadtrunde gibt, damit man alle Sehenswürdigkeiten, wie eine Kirche bzw.eine Klosterruine und einen Friedhof, sieht und der Track sagt, dass hier die Stempelstelle sein sollte.

Verirrt vorm Wallnerwirt

LEP#090 - Rock around the Dob
Wo ist dieser Wallnerwirt….


War sie aber nicht…..200 m vor – Ortsende – 200m retour – Verwirrt blicken – 2x im Kreis drehen – nochmal 100m in jede Richtung laufen und noch immer verwirrt  sein. Komisch…
Nagut, da es das Ortszentrum war, lief Peter in das Gemeindeamt ein und fragte dort nach dem sagenumwogenen Wallnerwirt. Freudig erklärte ihm die Dame, dass das nur 400m die Strasse runter ist und so groß, dass es nicht zu verfehlen sei.
Nur gut, dass das dann auch exakt diese Distanz vom Track abweicht. Nagut, dann eben nochmal 400m weg vom Weg, rein ins Hotel, Stempel holen und retour auf den Rundwanderweg.
Die nächsten Kilometer ging es wieder Radwege entlang, allerdings feinerweise wieder zu einem guten Teil zwischen/unter Bäumen. An der Almwirtschaft vorbei und ab Richtung Villach Warmbad, dem eigentlichen Start und Endpunkt der Runde.

Jo, wir san mitn Radl do

Auf besagtem Radweg wurde Peter von einigen hitzeresistenten Radfahrern überholt, konnte aber sein Tempo gut halten. Ein paar Kilometer später wurde es etwas steiniger und 2 Damen, die ihn etwas zuvor mit ihren Rädern überholt hatten, waren plötzlich wieder in Sichtweite. Kurz darauf hatte Peter aufgeschlossen und ein kurzes Pläuschen später (“Seit wann läufst du heute?” “Halb 6” “wie? von wo?” “Villach” “Die ganze Runde?” “Jup” – “wow – wir machen nur die 4 Etappe – mit dem Rad, damit es einfacher ist”.) zog er beim ersten wurzeligen Anstieg vorbei.

LEP#090 - Rock around the Dob
Bärige Aussichten letzten Abschnitt


Bei diesem Anstieg mussten sie ihr Rad schieben bzw. Tragen. Die folgenden 2-3 Kilometer ließen in Peters Kopf starke Zweifel aufkommen, ob sie die beiden Mädels mit dieser Entscheidung wirklich einen Gefallen getan haben. Entgegen der ersten Annahme, dass sie ihn wohl beim nächsten Radwegstück wieder einholen werden, sah er sie bis Villach nicht mehr.

LEP#090 - Rock around the Dob
Follow the Path.. entlang der Gail


Dem Ufer der Gail folgend (ab ca. KM 60) ging es nun, zur letzten Stempelstelle. Durch die Schütt und über noch einen Hügel in Federaun musste Peter noch über eine Wegmarkierung schmunzeln, die ihn vor die Wahl stellte ob er die längere oder kürzere Strecke zum finalen Checkpoint wählen möchte.
Einen Römerweg später ging es hinunter zum Warmbaderhof, an dessen Rezeption die letzte Tinte auf den Wanderpass gedrückt werden sollte.

Am Ziel der Träume?


Da wäre ja eigentlich das Ziel…eigentlich.
Da Peter ja nicht hier begonnen hatte, waren es ja erst 67 km auf dem Track und er musste ja noch zum Ausgangspunkt. Nur gut, dass er gerade am tiefsten Punkt der Strecke stand und wieder zum höchsten Punkt hinauf musste. 
Da hat er sich aber gefreut. Und da es 500hm in 5-6 km waren, ging es auch knackig nach oben. Das Tempo bis dahin war brutto mit einem Schnitt von 6:44 nicht so schlecht, aber nun ging es damit steil bergab. Fast ausschliesslich wandernd und mitunter laut fluchend und Vögel beschimpfend, warum sie den so fröhlich herumtirrilieren, wenn es ihm nicht so gut geht, kämpfte er sich über die nicht enden wollenden Anstieg.
Aber Aufgeben ist ein paar Kilometer vor dem Ziel halt auch nicht drinnen.
Und so war es dann nach Brutto 8 Stunden und 30 Minuten (Bewegungszeit 7:55) erledigt und die Uhr konnte endlich abgedrückt werden.

LEP#090 - Rock around the Dob
Der Rundweg ist erledigt. wenn da nicht noch die 4 hin und 4 retour wären 🙂

Crawling to the Cave

Tja, da war aber noch der Heimweg. Nur 4 Kilometer und 3 davon über ein Stravasegment, dessen Krönchen bei Peter liegt musste er noch bewältigen. Nur diesmal brauchte er für diese 4 Kilometer beinahe 30 Minuten. Laufen war das nicht mehr.

14:30 – Done


Um 14:30 der finale Sit down auf der Terasse und 80 km in den Beinen war Peter stolz aber auch froh, dass es vorbei war. Die neue FKT auf diesem Weg war erreicht und ein herrlicher Lauftag fand sein Ende.

Lessons Learned:

  • Schuhwahl war richtig und wohl deutlich angenehmer als mit Trailschuhen

  • Der Wanderweg ist perfekt für unsupported Attempts, da genug Wasserstellen vorhanden sind

  • Bei einem zweiten Versuch ohne Stempelstellensuche und Wegkenntnis ist da für Peter eine Sub 7:30 drinnen. (das muss wohl nochmal gemacht werden).

  • Wer am höchsten Punkt startet, hat den Anstieg am Schluss – das ist nicht schlau.

Zum nachsehen gibt es hier noch das Relivevideo dieses Laufs.

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Viel Spass beim Hören!

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Teufelssteig

LEP#089 – Im Brennpunkt – Double Trouble Rotweissrot

Gerade als alle in den Urlaub abdüsen möchten, startet die Laufsaison wieder. Gerade auf der Ultradistanz mit einem richtigen Knaller. Die 24-Stunden-Meisterschaft in Bad Blumau hat gleich den ganzen Staub aus den Gewändern gebeutelt. Flo hat sich derweilen auch wieder zusammengeflickt und wird nun ein wenig Asphaltspass geniessen. Peter hingegen hat sich erneut dem Veitscher Grenzstaffellauf gestellt.

Die aktuelle Stunde:

12h / 24h – Meisterschaft in Bad Blumau

LEP#089 - Im Brennpunkt - Double Trouble Rotweissrot
24h Blumau

Als eines der ersten richtigen Ultraevents, fand am ersten Juliwochenende der 12- und 24 Stundenlauf in Bad Blumau statt. Hochkarätig besetzt, waren die Ergebnisse bemerkenswert und so sollte man mindestens 200 km in 24h laufen, wenn man auch nur in die nähe eines Podestplatzes kommen will. (Ergebnis)

Mit Christian Magadits haben wir auch einen bereits mehrfach erwähnten Athleten ganz oben am Meisterschaftstreppchen gefunden, den wir versuchen, vor das Mikrofon zu zerren.

KAT100

LEP#089 - Im Brennpunkt - Double Trouble Rotweissrot
100 Meilen in den Kitzbühler Alpen – ein besonderes Erlebnis (Foto: Peter Vonier)

Anfang August findet in den Kitzbühler Alpen der KAT100 statt. Neben der 100 Meilen Distanz finden sich diverse kürzere Abenteuer auf der Speisekarte. So kann man bereits mit 7 Kilometern dabei sein oder sich mit 91,5 km, 61,8k, oder 24,2 km die Traildröhnung geben.
Designed und durchgeführt wird die Veranstaltung von B’jaks Trail-&Runningshop von Thomas Bosnjak. Er ist auch die zentrale Figur hinter der ASTA (Austrian Skyrunning and Trail Assosiation) und hat hier auch an dem neulich angesprochenen Sicherheitskonzept mitgearbeitet/dieses entworfen. Selbst ein begeisterter Ultraläufer, weiss er um die Bedürfnisse der Athletinnen und wird hier sicher ein feines Rennen aufsetzen.

— UPDATE —

Auch der KAT100 musste leider abgesagt werden. Informationen findet man unter: https://kat100.at/

Phyrn Priel Trophy

LEP#089 - Im Brennpunkt - Double Trouble Rotweissrot

Ebenfalls im August findet die Phyrn Priel Trophy statt. Hier wird dieses Jahr die österreichische Meisterschaft im Speedtrail ausgetragen. Aus Erfahrungsberichten haben wir erfahren, dass es ein sehr schönes und empfehlenswertes Rennen ist.

Zu Gast in der Wechselzone

LEP#089 - Im Brennpunkt - Double Trouble Rotweissrot

Flo und Peter durften in der Folge Kannst du Ultra – Teil 2 Rede und Antwort stehen.
Vom sympathischen Ludwig interviewt ergab sich ein superschönes Gespräch über 50 Minuten. Reinhören – klicken – liken.

Aktuelle Folge

Veitscher Grenzstaffellauf – Allein zu zweit

Am 27.6.2020 war der Veitscher Grenzstaffellauf angesetzt. Bereits sehr früh und vorausschauend wurde die diesjährige Veranstaltung abgesagt. Dabei war die Rückerstattung etc. richtig vorbildlich und unkompliziert. Es sei erwähnt, dass es wohl im Herbst, am 5.9.2020, eine Grenzstaffellauf-Wanderung gibt. Diese Wanderung ist kostenfrei, allerdings ohne Zeitnehmung, Labestellen etc.
Die offizielle Veranstaltung findet dann wieder im kommenden Jahr statt.

Antreten zum privaten GSL

LEP#089 - Im Brennpunkt - Double Trouble Rotweissrot
33 1/2 findet aber am 27.6.2020 statt

Doch soll man so einen schönen Tag einfach vergehen lassen?
Bereits in der Interviewfolge mit Franz Preihs ist die Idee aufgetaucht, den Lauf in Eigenregie durchzuführen. Gesagt, getan, standen am 27.6 um 0730 Peter und Franz (Tja, der Flo wollte eigentlich auch – hat aber den Termin verbummelt….) an der gedachten Startlinie in der Veitsch.

auf gehts - am STart zum GSL
Und schon geht es los zum GSL

Da die Strecke ganzjährig markiert ist (großteils) und Franz sie ja bereits 9x gelaufen ist, verzichteten die Beiden darauf, den Track auf die Uhren zu spielen.

Es ging ganz gemütlich los, vorbei am Friedhof und auf zum langen Anstieg Richtung hohe Veitsch. Die ersten 16 Kilometer sind laufbar, gehen allerdings kontinuierlich bergauf und können sich, wenn man zu motiviert und schnell ins Rennen geht, bitter rächen (siehe Folge 64).

Fun in the Sun
Fun in the Sun

Hoch in Richtung Pretalsattel, war die Zeit zwar langsamer als letztes Jahr, aber man will ja auch aus Fehlern gelernt haben. Sehr praktisch ist die Tatsache, dass es auf der Strecke des Grenzstaffellaufs mehrere Brunntröge bzw. Quellen gibt. So konnten Franz und Peter mit nur 1 Liter Flüssigkeit starten und die Flasks immer wieder nachfüllen.

Hilfreich wäre wohl auch Sonnencreme gewesen, wenn es schon mehr als 26 Grad hat und man 6 Stunden in der Sonne läuft. Vorallem, wenn es der erste Lauf in einem Singlet ist.

Kilometer 18 – Meter der Entscheidung

Teufelssteig
Der Teufelssteig ist bei jeder Begegnung wieder eindrucksvoll

Da das Anfangstempo etwas langsamer gewählt wurde, hätte der geneigte Zuhörer auch nach Kilometer 18 die liebliche Stimme Peters vernommen und wohl überrascht die Augenbrauen gelupft. Aber die Stimmung war gut und es ging auch gut voran.
Bei der gedachten 4.Labe zeigte Franz, ab welchem Punkt er geht und so wurde es auch gemacht. Bis zum Ausstieg des Teufelssteigs wurde flott gewandert.

Quasselnde Influencer statt stumme Diener

Als ob der Teufelssteig nur ein Tempohügel gewesen wäre, starteten die Beiden am Weg zum Graf Meran Haus ein Instagram TV – Livevideo und influencerten ein paar Minuten durch die Gegend. Anstrengend dieses Social Media Business 🙂

Hütte offen – Labe gesichert

Panorama Veitschplateau
Endlich kann Peter auch die Schönheit des Veitschplateaus schätzen

Das Graf Meran Haus war geöffnet (und sehr gut besucht), also rein an die Bar, 2 Cola in 3 Schlucken in den Magen buxtiert ein wenig mit anderen Läufern geplaudert und los geht es auf das Hochplateau.

Im Gegensatz zu 2019 wurde hier gelaufen und sieh an, es ist schneller, als Gehen. Nebenbei konnte Peter auch die Landschaft geniessen und Flos Worte aus dem vergangenem Frühling konnten nun auch gewürdigt werden.

Die Kilometer flogen nur so dahin und bald war die zweite Staffelübergabe auf der Klein-Veitsch-Alm erreicht. Auch hier fanden sich offene Türen, ein Cola, einen Brunnen zum Nachfüllen der Flasks und aufmunternde Worte der Wanderer.

Aufi – umi – dauni – zuvi – vieri

Panorama Veitsch
Nur mehr irgendwo dort umi und owi….

Also nur noch aufs Hocheck, das Veitscheck zum Mirl und retour in den Ort. Das kann ja nicht so schwer sein. Schwer nicht, aber verwirrend, wenn zwei ausgefuchste Navigationsprofis auf dem einzigen Teilstück, auf dem es keine Markierungen gibt, falsch abbiegen, den falschen Berg runter, auf der anderen Seite rauf, um ein eingezäuntes Gebiet linksrum rauf, eine Schleife im Barkleystyle durch den Wald drehend um 30 Minuten später den Zaun von der anderen Seite zu sehen, zwei mal beinahe wieder auf die strecke kommend, sich ein wenig verlaufen.

LEP#089 - Im Brennpunkt - Double Trouble Rotweissrot
Wenn zwei Navigationsprofis zielgerichtet durch die Pampa hirschen, wird der dritte Teil des GSL etwas modifiziert.

Am Ende stimmte der letzte Teil des GSL zwar nicht ganz, aber die Distanz und die Höhenmeter haben Franz und Peter getroffen. Die Route war nur etwas spezieller.

Dennoch konnte nach etwas mehr als 6 Stunden der Grenzstaffellauf als gefinished abgehakt werden und ein schöner Tag mit wunderbarer Unterhaltung und tollen Eindrücken neigte sich dem Ende zu.

Finishfoto
33 1/2 GSL done -glücklich und fertig

Die Oberkörperfärbung von Peter hat ihn auch zu einem glühenden Patrioten gemacht. Rotweissrot machte er sich auf den Heimweg.

Auf Ebay würde geschrieben stehen: “Super Event – gerne wieder”.

Asphalt soll es sein – schön flach

LEP#089 - Im Brennpunkt - Double Trouble Rotweissrot

Nachdem es dieses Jahr richtig wöchelt, ist es für Flo nur gut, dass er viel Asphalt machen kann. Am besten flach und ohne Stolperfallen. Er erhält aber seine Form ganz gut und hat sich dazu entschlossen, sich wieder die bewährten Altras auf die Hufe zu pappen. Das kann ja nur gut werden.

Wir drücken beide Daumen und die zugehörigen Knöchel, dass die Verletzungsserie vorbei ist und Flo wieder in seinen Bergflow kommt.

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LEP#088 - Laufen mit Anfassen

LEP#088 – Laufen mit Anfassen

In den letzten Monaten war der Kontakt beim Laufen eher die versehentliche und zufällige Ausnahme, die jeder versucht hat zu vermeiden. Nunmehr zeigt in Österreich der Weg wieder ein wenig in Richtung Safer Gruppenkuscheln und so ist Laufen mit Anfassen wieder toleriert. Das haben Flo und Peter direkt genutzt und ließen im Wald die Beine fliegen und die Knöchel knacken.

LEP#088 - Laufen mit Anfassen
Kuscheliges Schmusewetter begleitet Flo und Peter beim ersten gemeinsamen Lauf zu Flos Knackpunkt

Die Stravagruppe – News

Wie bereits in den letzten Folgen immer wieder aufgegriffen, hat Strava sein Bezahlsystem angepasst und es gibt nunmehr ein einheitliches Abomodell, dass für ein paar Euro im Monat den ROutenplaner, Trainingstagebücher, Formabschätzungen, Trainingspläne usw. präsentiert. Flo testet gerade für 60 Tage die Vorzüge und ist aktuell vom Routenplaner überzeugt, sodass er wohl dabei bleiben wird.
Für dieses Feature bietet sich auch mapy.cz an. Falls ihr hier noch gute Tipps habt, freuen wir uns über Feedback.

Die aktuelle Stunde:

Running Portal des OELV

Der österreichische Leichtathletikverband hat im Juni 2020 eine Plattform aus der Taufe gehoben, die verschiedene virtual Running Formate im Angebot hat und dabei ein wenig Vereins/Verbandsflair verbreitet. Es werden hier neben Warmup/Trainingsveranstaltungen in den nächsten Monaten auch Wettkämpfe angeboten werden, in denen ihr euch messen könnt. Für die korrekte Rangliste und Abwicklung kann hier dem Verband sicher gut vertraut werden.

Ice Age Trail – FKT

 ICE age trail fkt – 1200 Meilen in unter 22 Tagen

Während andere Menschen ihren dreiwöchigen Urlaub am Strand verbringen und sich den Sonnenbrand ihres Lebens aufreissen, dachte sich Coree Woltering, er kann die Zeit doch auch anders nutzen und ist mal den Ice Age Trail abgelaufen. Auf seiner Reise über 1200 Meilen hat er den 2018 aufgestellten Rekord von Annie Weiss gleich um knapp 5 Stunden unterboten und so den kommenden Läuferinnen ein ordentliches Brett vorgelegt. Falls ihr also noch nichts im Sommer vorhabt – da gäbe es eine 3 Wochen Beschäftigung.

Läuferin stirbt bei Ultra in Odessa

Bei einem 67km Ultra in der Ukraine hat sich leider ein tragischer Zwischenfall ereignet und eine Athletin ist 10 km vor dem Ziel dehydriert zusammengebrochen. Da die Suche und Ortung über 8 Stunden gedauert hat, wurde sie bereits völlig ausgekühlt vorgefunden und sie ist danach an einem Schlaganfall im Kankenhaus verstorben.

In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass der Grat zwischen sportlicher Eigenverantwortung und Fürsorgepflicht des Veranstalters sehr dünn ist. Jeder, der sich einem derartigen Event stellt, sollte sich aller Gefahren bewusst sein und der Veranstaleter sollte natürlich möglichst viele der offensichtlichen Gefahren aus dem Weg räumen bzw. die Rettungskette möglichst optimal gestalten.

(HDSports)

Virtual UTMB Races

virtual utmb races

Virtual Berglauf – Glockner Berglauf

Mein Berglauf (APP -> Glocknerberglauf)

Aktuelle Folge

  • Training für den IATF
  • Projekte für den Sommer
  • Knackfrisch – Flos Knöchel, die Dauerbaustelle

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Gipfel am Windberg

LEP#087 – Nebelsuppe zu Mittag

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Es ist angerichtet – die 2 Sterne Nebelsuppe

Von Coronablues keine Spur, stellten sich die Läufer und Läuferinnen in der Dachregion abseits von Wettkämpfen den verschiedensten Herausforderungen und haben eine Spur des Springspirits in die Landschaften gebrannt. Die Trails und Wanderwege der verschiedensten Regionen wurden mit laufverliebten Spuren überzogen und so kann auch dieses Mal von den schönsten Momenten berichtet werden. Wer sich aber den falschen Tag ausgesucht hat, durfte Nebelsuppe zu Mittag geniessen.

Die Stravagruppe – News

Springspirit in der DACH-Region

LEP – Daniel – Pfälzer Höhenwanderweg (116km)

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Erdnussbutter on the Road (Foto dreist geklaut von LLE)


Der liebe Daniel und sein Laufpartner David haben sich den Pfälzer Höhenwanderweg (aka. Pfalzbrecher) vorgenommen und machten sich abseits von Zeit- und Platzierungdruck auf zu einem 116 Kilometer Abenteuer. Unterstützt von einer grandiosen Mannschaft erlebt sie die Schönheit der Pfalz und neben nasalen Kamillenhonigtöpfen und Paparazziattacken, konnten sie einen Tag in der üppigen Natur geniessen. Das ganze könnt ihr auch ausführlich in der Folge 79 des Laufen Liebe Erdnussbutter Podcasts nachhören. Großes Kino von großartigen Läufern.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Frisch, fröhlich, frei von Sorgen (Foto geraubmordkopiert von LLE)

Westweg – 48 Stunden

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Ein steiniger Weg über 280km (Bild: wiki commons)

Eine ebenso grandiose Leistung hat auch Jörg Scheiderbauer erbracht, indem er den 280 Kilometer langen Westweg in unter 48 Stunden bezwungen hat. Mit eisernem Willen und einer Kondition, die alle Hüte zum Ziehen animiert, konnte er durch diese Aktion neben einer persönlichen Grenzerfahrung auch mehr als 17000 € an Spenden sammeln und so diesem Lauf noch eine zusätzliche Dimension geben. Nachzuhören könnt ihr das in der Folge 91 des Trailrunningpodcast des lieben Sascha. Auch hier gebürt eine tiefe Verbeugung.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Ein prächtiger Spielplatz

Die aktuelle Stunde:

  • Tiroler Berglaufmeisterschaft
    Aktuell zeigen die Wettkampffähnchen wieder sachte nach oben und den Anfang der Saison hat dieses Mal die Tiroler Berglaufmeisterschaft gemacht. Unter Einhaltung der aktuell gültigen Vorgaben und als Jagdrennen ausgetragen, konnten sich die Athleten/Athletinnen messen. Topzeiten wurden in den Hang gezimmert und die Szene hat ein großes Lebenszeichen von sich gegeben. (FOTOS)

Aktuelle Folge

Wöchel Recovery

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Abgeschwollen und Ready to rock

Nach dem zweiten Ausflug mit der Bergziege und dem zweiten Wöchelincident ist Flo wieder auf dem Weg der Besserung. Die Recoveryläufe finden zwar zunächst auf flachem Terrain statt und die Schuhe wurden wieder auf Altbewährtes gewechselt, die Motiviation und Lust brennt aber im Herzen und wir freuen uns schon auf künftige Läufe. Ist das Fussi nicht kaputt, es dem Spirit keinen Abbruch tut.
Und darum Hoch die Hände, Wöchelende!

Schneealm-Rax mit der Bergziege

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Aufi auf die Wiener Hausberg

Nachdem Flo die letzten Ausflüge mit der Bergziege nicht verletzungsfrei absolvieren konnte, versuchte sich Peter an einer Tour mit dem Gebirgsgetier.
Am angekündigt einzig schönen Tag des Wochenendes sollte es von Tirol (einem winzigen Ort in Neuberg) über die Schneealpe und die Rax nach Prein an der Rax gehen.
Frühmorgens bei knackigen 5 Grad im Tal machten sich die beiden auf. Über eine Forststrasse zum eisernen Törl ging es gleich ordentlich nach oben und so sollte der Puls auch gleich an der 170er Marke anklopfen.

Über herrliche Trails ging es durch sagenhaft schöne Landschaft in Richtung Windberg. Von Murmeltieren angefeuert (die haben die Beiden sicher nicht ausgepfiffen) hinauf über den nächsten knackigen Anstieg, eröffnete sich ein Schneefeld, dass ob der Steilheit zu kurzem Innehalten animierte.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Umi oda owi …. los geht es – hueftjonix

Die Alternative, großräumiges Ausweichen, war nicht besonders sexy und so hieß es “Hüft jo nix” und geschwind hoppelten sie über das eisige Weiß. Weiter nach Plan und mit Regenjacke ausgerüstet wollte der Windberg bezwungen werden. Das “schöne” Wetter brachte es mit sich, dass das Gipfelkreuz wie eine Fata Morgana plötzlich 15 Meter vor den Läufern im dichten Neben erschien und ihnen ein überraschtes “Öha” entlockte. An diesem Tag gab es wirklich lecker Nebelsuppe zu Mittag.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
zauberhaftes Lächeln bei feinstem Wetter

Nur kurz am windigen Höchstpunkt ein Foto gemacht ging es runter zur Lurgbauerhütte. Diese hatte bereits geöffnet und so war ein heißer Tee als Nachfüllung in die Softflasks Pflicht. Erstaunt fragten die Wirtsleute noch, woher und wohin des Weges und ein ungläubiges “auf einmal?” folgte der Routenbeschreibung. Kurz aufgewärmt wurde der Nasskamm in Angriff genommen. Zügig durch die Landschaft gepflügt und einem herrlichen Downhill richtung Rax folgend fiel die Entscheidung die Route über den Gamssteig und die Heukuppe zu nehmen.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Mehr Höhenmeter auf kürzerem Weg geht nicht – Gamssteig


Durch den Wald und über ein Geröllfeld ging es zum Gamssteig. Dort angekommen, zogen die Zwei ungläubige Blicke zweier Wandererpärchen auf sich, die sich wohl einen wettertechnisch anderen Tag erwartet haben aber freundlich den Weg mit den Worten “ihr seid wohl ein bissl schneller als wir” freigaben.


Der Gamssteig im Nebel hat einerseits einen Vorteil – man sieht nicht wie weit und wie steil es nach unten geht – und einen Nachteil – man sieht nicht wie weit und wie steil es nacht unten geht. Ohne viel Zeit zu verlieren – es war schon etwas frisch und windig – am Seil entlang, die Leitern rauf und hin zur Heukuppe. Schneefall, Wind und Temperaturen um den 0-Punkt, Läuferherz – was willst du mehr. Auch der höchste Punkt der Raxalpe wurde nur kurz (für ein Foto oder zwei) beehrt und los auf den Downhill richtung Karl-Ludwig-Haus.

Die wohl bekannteste Hütte der Rax war geschlossen und so wurde nur flott ein Foto gemacht. Der Schlangenweg war trotz der Witterung von einigen Wanderern bevölkert, konnte aber in einem durchaus feinen Tempo runtergerollt werden und über die Waxenegghütte ging es zum Ziel in Prein an der Rax.
Der Ziege Eltern haben dort direkt mit Suppe, !selbstgebackenem! Brot, Bier und Obst gewartet und die Tour fand nach 35 km und 2200 Höhenmeter ein jauzend Ende.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Fröhliche Gesichter kurz vorm Ziel

Coconi Test

Um nicht gänzlich im Blindflug in die Saison zu gehen, stellte sich Peter einem Belastungstest. Da Laktattests aktuell noch nicht möglich sind, wurde der Coconitest gewählt.
Hierbei wird als 20m eine Markierung gesetzt, die als Tempokontrolle dient. Beginnend mit einem Tempo von 8,5 km/h wird gestartet und alle 200m erhöht sich das Tempo um 0,5 km/h. Das ergibt eine Testzeit von ca. 15-20 Minuten und eine Distanz von 3-4 Kilometern. Gelaufen werden soll bis zur absoluten Schmerzgrenze. Danach kann anhand der Pulskurve ein Rückschluss auf die verschiedenen Leistungszonen gezogen werden.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
so soll ungefähr die Ergebniskurve aussehen….


Soweit die Theorie….
Bereits im Vorfeld war Peter sich nicht sicher, ob er das so hinbekommt. Als Erster in der Reihe aufgestellt, ging es los und die ersten Runden und Temposteigerungen funktionierten ganz gut. Ab Steigerung 10 wurde es zunehmend fordernd und der Lauf nahm Fahrt auf. Nach 15 Runden war das Tempo bei einer knackigen 4er Pace und kurz danach kam, was kommen musste. Peters Beine brauchten Energie und das Blut wanderte vom Kopf in die Oberschenkel. Steigerung 16 sollte von 3:40 auf ca. 3:22 gehen, doch war Peter schon etwas zu flott, war bei der Steigerung zwischen zwei Markierungen, war verwirrt und entschied sich im Zweifel für das schnellere Tempo um die nächste Markierung einzuholen. So war es plötzlich eine 3:09 am Kilometer und die Temposignale passten nicht mehr mit den Markierungen zusammen. Nächste Steigerung, nächste Verwirrung, aber 3er Pace musste gelaufen werden. Immer zwischen Vollgas und Verwirrung wabernd, war die Konzentration flöten und eine Stufe später war es vorbei mit dem Test. Neben der Laufbahn und neben der Spur ging Peter mit Fragezeichen über dem Kopf Richtung Start und es wurde ihm bestätigt, dass er einmal zu flott angezogen hatte und deshalb alles aus den Fugen geriet.
Im Nachgang hat sich dieser Fehler insofern gerächt, als dass die Auswertung eher zu einem Kaffeesudlesen wurde und ein Laktattest in näherer Zukunft her muss.
Sprinten und Denken werden in diesem Körper wohl keine glückliche Partnerschaft mehr eingehen.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Zufrieden und ausgepowert stehen Sie da, die zartesten Pflänzchen Wiens…(teamvegan.at)


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LEP#086 - The Woechel strikes back

LEP#086 – The Woechel strikes back

LEP#086 - The Woechel strikes back

Es hat sich wieder viel getan und neben vieler positiver Signale, haben manche Läufe auch ein bitteres Ende. Kreative Läufe, Neuigkeiten rund um Events und das Läuferfacebook und eine Review von Flos Abenteuer am Schneeberg füllen diese Episode.

Die Stravagruppe – News

Als starke positive Signale, kann man auf alle Fälle, die kreative Nutzung der Zeit ohne Wettkämpfe sehen. In unserer Review des Stravaclubs ist uns der großartige Lauf eines Members aufgefallen, der eine schöne und logische Route gewählt hat, um von zuhause nach Hause zu laufen und dabei mal schnell mehr als 90 Kilometer absolviert hat. Ein schönes Ding mit einem herrlichen Ziel – ESSEN!

Ebenfalls in der Stravagruppe hat sich Daniel Zatobick mit einem Beitrag gemeldet. Er wird als Unterstützung der arg gebeutelten Labestationen aka. Wirten einen Spendenlauf machen, bei dem es eine Livetracking gibt und alle, die ihn hier zu Höchstleistungen antreiben wollen, pro Kilometer oder Runde einen Betrag beisteuern können. So wird vielleicht der eine oder andere Schankwart ein Tröpchen abbekommen. Mitmachen, mitfiebern, mitspenden.

Die aktuelle Stunde:

LEP#086 - The Woechel strikes back
Wann es wohl wieder solche Fotos gibt…. (Foto Newetschny)

  • Marathons in allen Ländern der Welt – Nick Butter
    In 2 Jahren hat es der Läufer Nick Butter geschafft mehr als 200 Marathons in der ganzen Welt zu laufen. Neben der Laufleistung ist hier natürlich die Logistik und die Planung, sowie die Sicherheit eine ganz spezielle Herausforderungen. Er war auch zu Gast beim Rich Roll Podcast. Hört rein, wenn ihr nun angefixt seid.
LEP#086 - The Woechel strikes back
Running the World (Photo Nick Butter)



LEP#086 - The Woechel strikes back
Home Sweet home – 100 Miles alone (Foto Zach Bitter)

Die Fakten zum Weltrekord:

  • 100 Meilen in 12:09:15 Stunden
  • 4:32 Minuten pro Kilometer
  • 126.000 Schritte
  • Durchschnittliche Herzfrequenz 144 Schläge pro Minute
  • 6.742 verbrannte Kalorien

Aktuelle Folge

Strava – Quo Vadis

Strava hat das Subscribermodell erneut überarbeitet und dabei einige Features, die bisher kostenlos waren in die Bezahlschiene gelegt. Die am meisten diskutierten sind:

  • Vollständige KOM-Liste
  • Routenplaner

Erklärung aller Änderungen hier: Youtube Video

Was ist eure Meinung dazu? Wie wird sich Strava entwickeln? Wie werdet ihr es künftig nutzen?

The Wöchel strikes back

LEP#086 - The Woechel strikes back
Radbegleitung hilft immer…

Am 15.5 wurde der mittlerweile legendäre Wien-Schneeberg-Lauf von Flo und Sebastian in Angriff genommen. Anfänglich von Geordi am Rad begleitetet, ging es am Freitagabend los. Die große Stadt hinter sich lassend ging es in guten Tempo los in den Wienerwald. Rauf auf den Föhrenberg – rüber zum Sattelberg und runter nach Heiligenkreuz. Ab Mitternacht fing es dann an zu regnen und es regnete.
Die vorab eingeholten Wettererkundigungen sagten einen Schauer von 1-2 Stunden voraus, doch sollte es länger werden. Es hörte einfach nicht auf. Auch in Weissenbach an der Triesting regnete es noch und ein Nachtlauf bei Dauerregen ist wahrlich eine Freude. Doch ließen sich die beiden nicht unterkriegen und hofften auf einen schönen morgen mit einem herrlichen Anstieg auf den Schneeberg.

LEP#086 - The Woechel strikes back
Das große Ziel vor Augen…. (Photo Wikipedia)

In den Morgenstunden sollte Micele als mobile Labestation (jaja, nicht Verpflegungspunkt) in Reichenthal auf die Beiden warten und die letzte Strecke war als Dreigespann geplant. Da es trotz der Wetterkapriolen richtig gut lief, musste ab Kilometer 40 gebremst werden, da 30 Minuten warten, bei diesen Bedingungen nicht das Optimum darstellen. Also ein wenig zurücknehmen und gemütlich Richtung Treffpunkt. Da kann ja nichts paaaaaaaua…. und schon war Flo umgeknickt. Der Knöchel hatte die Faxen dicke und machte seinem Unmut Luft. Anfänglich noch zart, wurde der Schmerz wohl nach einiger Zeit doch recht gut spürbar und wenn der Knöchel nicht mitmacht, wird es mit der Zielankunft nichts.

LEP#086 - The Woechel strikes back

Bis zum Treffpunkt haben sich die Beiden gekämpft und es wurde beratschlagt, wie es weitergeht. Sebastian mit Micele weiter, Flo retour oder alle abbrechen oder ganz anders?

Das Wetter hat dann wohl die letztgültige Entscheidung mittels Plätscherabstimmung getroffen und so war der Lauf nach knapp 50 Kilometern vorbei und die Helden fuhren heimwärts.

LEP#086 - The Woechel strikes back
Nach dem Lauf war Flo wohl ein bisschen angfressen

Fazit aus der Geschicht – scherze mit dem Knöchel nicht.

Flo ist aber schon wieder am Weg der Besserung und diesmal wird die Pause wohl nur ein paar Tage dauern.

Nächstes Mal klappt es aber bestimmt!

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RAAM

LEP#085 – Franz Preihs – Interview with a Madman

Es gibt Menschen, die suchen sich ein Hobby bzw. einen Sport und üben diesen aus. Manche sind dabei auch motiviert und erfolgreich. Und dann gibt es noch Menschen, die ihre Passion bis an die Grenze des Möglichen treiben. Und wenn sie an dieser Grenze sind, dann wollen sie unbedingt wissen, was denn dahinter noch ist.
Wir sind stolz, dass wir einen dieser Menschen in dieser Folge im Interview haben.
Franz Preihs, ein Ultrasportler der Sonderklasse, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat und der im Tanz der Extreme das Goldstar Abzeichen mit einem lockeren Hüftschwung mitgenommen hat um danach ganz entspannt davon zu erzählen.

Cradle to the Grave

Vor etwa 40 Jahren (1978) geboren, wuchs Franz Preihs im muckeligen Mürztal auf und hat, wie es sich für einen Steirer gehört, direkt nach dem Kinderwagen die Ski für sich entdeckt. Für den WSV Veitsch in die Rennen gehend, brachte er es in seinen Jugendjahren bishin zum österreichischen Meister in der Kombination und im Slalom. Schon da zeigte sich, dass er wohl nicht ganz unsportlich ist und auch eine spezielle Art hat, mit Wettkampf umzugehen.
Von den Strukturen etwas eingeengt suchte er danach seinen Weg währen der Ausbildung und des Studiums abseits der Piste.
An einem schönen Frühlingssonntag spazierte er aus dem damaligen Büro im zweiten Wiener Gemeindebezirk und fand sich unverhofft mitten in einem Läufermeer, dass sich gerade durch die Stadt kämpfte. Er hatte genau das Wienmarathonwochenende erwischt. Von dem Treiben fasziniert, fuhr er zum Rathausplatz und beobachtete die Emotionen der einlaufenden Sportler.
Das hatte was.

Auf gehts. Jetzt wird gelaufen.
Ein Laufstart wie er in keinem Lehrbuch steht

Maximum Violence

Dieses Bild vor Augen fuhr er nach Hause und kontaktierte einen Bekannten, Jürgen Plechinger, der als österreichischer Spitzenläufer mit einer Marathonbestzeit von 2:25:14 wohl ein geeigneter Trainer war für die etwas verrückte Idee in nur ein paar Wochen von “ich schau mir einen Marathon an” zu “ich starte beim Veitscher Grenzstaffellauf” zu kommen. Prämisse beim Training war, dass Franz beim Training mitmachen durfte, aber Jürgen nicht auf ihn wartete. Also dabeibleiben oder schauen wie man heimkommt. “kann man machen :)”
Es hat sich ausgezahlt und der erste Grenzstaffellauf wurde erfolgreich gefinisht.
Ab da war es um ihn geschehen. Marathons, Ultramarathons, 24h-Stundenläufe, 48-Stundenläufe, x00-Kilometerläufe – alles wollte bezwungen werden.
Dem immensen Trainingsvolumen und der Intenstität geschuldet, meldeten sich irgendwann die Beine – hier ein Band, da eine Plantarfaszitis und letztendlich ein Ermüdungsbruch im Schienbein.

LEP#085 - Franz Preihs - Interview with a Madman
Into the Abyss

The Truth Hurts


Plötzlich hat da jemand den Notaus betätigt. Somit war zumindest vorerst Schluss mit der Lauferei. Zeit zum Aufgeben? Keine Spur.
Glücklicherweise war das gerade die Zeit von Wolfgang Fasching, der Langdistanzradfahrikone der letzten Jahrzehnte.
Bei einem Vortrag über das Race Across America, dass Fasching drei mal gewinnen konnte, lernte Franz ihn kennen. Mit dem Eindruck, dass dieser Wolfgang Fasching ein Topathlet ist, aber kein Ausserirdischer, reifte in Franz die Überlegung ob es den für einen Normalsterblichen wie Ihn (Anmerkung der Redaktion: NORMAL…bruhaha) auch möglich ist, dieses Rennen zu finishen, sattelte er auf das Fahrrad um.

24h Mountainbikerennen
Down with the Sickness


Und es ging wieder los…
Race Across The Alps, Glocknerman, Le Raid Provence Extrem, XX Alps, Le Tour Ultime, Race Around Slovenia, Crocodile Trophy, Alpentour MTB Trophy, Salzkammergut Trophy Extreme, Race Around Austria, Furnace Creek 508, Race Across the West, No Country for Old Men und viele mehr.

Hell Awaits

Wasserreichung beim RAAM
Through the never …

2008 war es dann soweit – Der erste Start beim RAAM (Race across america). 5000 km und mehr als 50.000 Höhenmeter – kann man ja mal machen.
Und wie er konnte. Erster Versuch und direkt vierter Platz. In die Geschichtsbücher ging er zusätzlich noch ein, da er mehr als 3000 km mit einem gebrochenen Schlüsselbein absolviert hatte.
Da gab es wohl nicht nur einen shout at the devil.
Diesem unglaublichen Abenteuer sollten 2009,2013,2015 und 2018 noch 4 weitere folgen und man munkelt, dass da noch etwas kommt.

No End in Sight

Für diese Saison, hat sich Franz noch ein wenig Laufen verschrieben und möchte im Herbst zumindest noch einen kleinen 200er in New Mexico machen. Und wenn alles gut geht, dann sehen wir ihn auch bald wieder am Start des RAAM und wer weiss, vielleicht erfindet er sich noch ein weiteres Mal komplett neu.

Wer Franz unterstützen will (so ein RAAM kostet ja auch 20.000€ aufwärts pro Antreten) oder zumindest auch so schnittig aussehen will, kann das direkt hier tun: https://dowe-sportswear.com/shop/

RAAM
Egal wie lange die Nacht ist, dieses mentale Monster erlebt den nächsten Morgen

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LEP#084 - Freaks im Trainingslager - Home of 100 Miles

LEP#084 – Freaks im Trainingslager – Home of 100 Miles

Die aktuelle Stunde:

Freaks doing Freakstuff

Es gibt keine Zeit, die so abgedreht ist, als dass es nicht Menschen gibt, die freakige Ideen haben und diese auch umsetzen. So werden Remote- und Virtualruns durchgeführt und in der Liga der crazy Boys & Girls wird fleissig gearbeitet.

Gary Robbins – 100 Miles of Laufband

Gary Robbins, einer der besten Ultrarunner aus Kanada, bekannt auch Film und Fernsehen (Barkley Marathons, FKT Mount Rainier), hat sich vorgenommen, 100 Meilen in den eigenen 4 Wänden zu absolvieren. Auf der Todesfalle, auch Laufband genannt, hat er in 25 Stunden 53 Minuten die Distanz abgerissen. Wer sich nun denkt – geht schon…. ist ja nicht so tragisch… stellt das Laufband so ein, dass es 5300 HM sind. Er hat es also ganz nebenbei fast auf den Elbrus geschafft.

Ryan Sandes – 100 Miles Homerun

Ganz ohne Technik kam Ryan Sandes aus. Er hat sich auch ein wenig frische Luft gegönnt und ein paar Runden um das Haus gedreht. Nach nur 1455 Runden hatte er auch die 100 Meilen absolviert und konnte nach 26 Stunden und 27 Minuten in die wohlverdiente Dusche huschen. Auch er hat dabei 4500 HM, den Großteil davon über Stiegen erledigt. Ob er diesen Sommer viel im Garten ist, darf bezweifelt werden.

Father of Backyard Ultra

Der “Grandmaster of Pain” und Erfinder der Barkley Marathons, Lazarus Lake hat vor einigen Jahren in seinem Backyard einen Last Man Standing Wettkampf veranstaltet. Nunmehr wird jedes Jahr im Kreis gelaufen, bis nur noch ein Athlet/eine Athletin über ist.

Die Regeln sind einfach aber sehr effektiv:

  • Jede Stunde startet eine Runde von 6,7 km
  • Absolviere diese innerhalb einer Stunde
  • Finde dich kurz vor Ablauf der Stunde wieder am Start ein
  • Laufe wieder eine Runde von 6,7 km
  • Wiederhole dieses Prozedere solange, bis du komplett erschöpft bist.
  • Hoffe, dass du der letzte Überlebende warst

Es gibt nun ein schönes Video über das Projekt und den Erfinder.

Virtual Everesting on Zwift

Österreich, genauer die Steiermark, ist ein Nest der Wahnsinnigen auf Fahrrädern. Beginnend bei Wolfgang Fasching über Christoph Strasser bishin zu Franz Preihs finden sich eine Reihe an Extremsportlern, die offenbar ein ganz besonderes Wasser trinken.

Letzterer hat sich nun, nachdem er bereits Outdoor ein Everesting absolviert hat (8848 HM innerhalb einer Radfahrt), hat er es sich nun vorgenommen, dass er sich die Belohnung für dieses Projekt auch virtuell holt. Rauf auf den Hometrainer und Zwift anwerfen. Nach nur 8 1/2 Mal die Alpe de Zwift hochfahren hat er sich in den erlauchten Kreis der Zwifterester geradelt. Wir gratulieren herzlich.

Preihs Franz macht 9000 HM auf der Alpe de Zwift

Aktuelle Folge

Review – Corona Ketterechts Challenge

Ihr könnt Peter’s Abenteuer in diesem Artikel hier nachlesen.

LCC Wien Frühlingslauf

LEP#084 - Freaks im Trainingslager - Home of 100 Miles
Die Medaille

LEP#084 - Freaks im Trainingslager - Home of 100 Miles
Die Medaille wird voller Stolz getragen…

Der LCC hat seinen Adi Gruber Gedenklauf über 7,21 oder 42 km in Ermangelung einer gemeinsam zu laufenden Möglichkeit geschwind in einen Virtual Run umgebaut und so war es am 26.4.2020 Zeit sich an die Startlinie zu stellen. Peter hat seine bessere (und man munkelt auch hübschere) Hälfte begleitet und durfte so bei ihrem ersten Wettkampf live dabei sein. Dieser war gleichzeitig dann auch gleich ein ganz besonderer Lauf, da es eine Ergebnisliste und Platzierungen gibt, aber sie nur zu zweit über den Asphalt geschwebt sind.
Nach dem ersten Kilometer hat Peter die Mitteilung erhalten, dass sie zu schnell dran sind und hat bei sich gedacht “hihihi….von mir hat sie das nicht. Ich bin ja Mr. Defensivstarter”. Immer wieder auf die Uhr blickend und dabei für Unterhaltung sorgend war die Pace immer ähnlich und nie langsam. Ab Kilometer 5 zeichnete sich ab, dass es hier für Mona nach einer wirklich beachtliche Ergebniszeit aussieht und wenn nun nichts passiert, einige Personal Bests fallen würden. Auch die letzten beiden Kilometer wurden professionell abgehandelt und schwupps waren die beiden im Ziel. Mit einer Endzeit von 45:xx und einem 6:23 Schnitt war dann auch gleich eine Platzierung in der ersten Hälfte des Starterfeld zu vermelden.
Da werden wohl noch viele Wettkämpfe folgen….

What’s up with our training?

Wir wollen euch natürlich auch ganz kurz über uns und unser Training erzählen. Was tun wir in diesen besonderen Zeiten und wie gehen wir mit fehlenden Veranstaltungen um.


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LEP#083 - Virtual Wöchel dreht am Quaratänerad

LEP#083 – Virtual Wöchel dreht am Quaratänerad

LEP#083 - Virtual Wöchel dreht am Quaratänerad

Es gibt Wettkämpfe! Sie sind anders, aber es gibt Wettkämpfe. Die einen laufen daheim, die anderen querfeldein. Auf alle Fälle laufen sie allein.
Um sich dennoch zu messen, schiessen viele virtuelle Läufe aus dem Boden – von Hobbyläuferzart bis Ultraläuferhart. So kann nicht nur die Form getestet werden, sondern handfeste Ergebnisse an die Finisherwand gebracht werden. Andere nutzen die Zeit und flüchten sich in virtuelle Welten. Ob zu Fuss oder am Rad nach Watopia oder wer es in der realen Welt übertrieben hat mit einem Buch in der Hand wahlweise nach Couchistan oder Balkonien.

Die aktuelle Stunde:

Quarantine Backyard Ultra

Während sich viele Menschen bei 5-10-40km Challenges messen und hier tolle Leistungen zeigen, fragt man sich der eine oder andere vielleicht: “Was machen die Ultrarunner in so einer Situation?”. Sie laufen einen Backyardultra Remote: Artikel.Einige der Topstars der Szene haben sich ein Stelldicheindaheim geliefert und quer über den Globus verteilt, gab es einen Ultralauf über mehr als 2 Tage und Nächte. Am Ende gewann einer der Topfavoriten auf den Titel “Craziest Runner”: Mike Wardian. Wer noch nichts von ihm gehört hat, nutzt die jetzige Zeit und lest ein wenig über ihn. Ein verrückter Kerl.

LEP#083 - Virtual Wöchel dreht am Quaratänerad
Mike Wardian mit Fan (Bild: Wikipedia)
  • Gewinner:  Mike Wardian – 62 Stunden und 422 KM
  • Schärfster Konkurrent: Radek Brunner
  • Andere bekannte Teilnehmerinnen: Maggie Guterl, Jamil Coury, Courtney Dauwalter

Wie man schön sieht, machen also die oberen 10.000 auch virtual Runs und sind dabei genauso irre, wie sie es auch bei allen anderen Läufen sind.

Virtual Runs

Für alle anderen gibt es diese Gelegenheiten aktuell auch in Hülle und Fülle. Es gibt Läufe mit Zeitnehmung und Läufe ohne Zeitnehmung. Es gibt Läufe, die zu einem bestimmten Zeitpunkt starten, auf einen bestimmten Tag beschränkt sind, die eine Laufserie abbilden oder ein spezielles Rennen darstellen. Es gibt auf alle Fälle keine Ausreden und darum seht euch ein wenig im Netz um und findet den für euch perfekten Lauf. Wir haben hier ein paar Links für euch:

Aktuelle Folge

Philipp Jordan #Fatboysrun

Flo hat die Zeit, die er nun aufgrund seines Wöchelabenteuers hatte, genutzt und sich dem Lesen hingegeben. Dabei ist ihm das Buch von Philipp Jordan, bekannt aus einer Vielzahl an Podcasts (FatboysRun, Happyday Podcast, Philipp Jordan Ungeschnitten, Celluleute, usw.), aus der Sprayerszene oder als Skater untergekommen. Dieses sehr kurzweilige Buch sei allen ans Herz gelegt.

Zwift – Österreichische E-Cycling Liga

Der österreichische Radverband hat es innerhalb von einigen Wochen geschafft, eine eigene E-Cycling-Liga aus dem Boden zu stampfen. In 5 Wochen werden 5 Rennen veranstaltet, an denen jeder teilnehmen kann. Alle Lizenz- oder Bikecardbesitzer kommen auch in das Resultat. Diese Möglichkeit, sich mit den Profis der österreichischen Radszene zu messen, ist einmalig und nach den ersten beiden Rennen können wir hier eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen.
Die Rennen sind gut besetzt und das Niveau ist tatsächlich sehr hoch. Wer vorne mitfahren will, sollte schon die 5 Watt / KG über die Renndistanz durchhalten können. Peter hat die ersten beiden Rennen ebenfalls beschritten und hatte dabei viel Spass. Wer ihn im Ergebnis sucht, sollte allerdings eher von hinten beginnen. Er freut sich schon, wenn er bei der U17 mitfahren kann.

Florian’s Knöchel: The Way to Wöchel and back

Florian hat in seinem Coronatrainingslager eine schöne Strecke “Grand Tour Wild West” absolviert, dabei aber ein wenig jugendlichen Leichtsinn walten lassen. So gab es leider zum Abschluss, anstelle locker leichtem Lächeln, ein angespanntes Gesicht mit einem geschwollenem Knöchel.
Dieser hat ihm eine Ruhewoche beschert, die neben der Regeneration auch dem Lesen sehr zuträglich war.
Mittlerweile hat er ausgelesen und ist wieder fleissig unterwegs. Wenn er seine Pferdchen ein wenig zügeln kann, dann wird er wohl mit einer Bombenform aus dem Trainingslager kommen.

Peter’s Corona Ketterechts Challenge

Peter hat sich diesen Frühling viele Events auf der Strasse vorgenommenm und wie vielen anderen, wurde ihm hier der Wettkampfasphalt unter den Füssen weggezogen.
Was nun? Linzmarathon stand an. Wienmarathon stand an.

Gar nicht laufen geht halt nicht. Also wurde in Anlehnung der altehrwürdigen Ketterechts-Challenge (Linzmarathon und Wienmarathon) direkt hintereinander zu absolvieren eine Corona Ketterechts Challenge ausgerufen, der er sich gestellt hat.
Also wurde am Tag des Linzmarathons ein Marathon gelaufen und am Tag des Wienmarathons soll die zweite Hälfte absolviert werden.
Linz mit 3:32 war ganz ordentlich, nur das Entspannen vor dem Lauf muss der Bub noch üben. Direkt davor an der E-Cycling-League teilzunehmen, ist vielleicht nicht das beste Tapering.

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Viel Spass beim Hören!

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LEP#082 - Pingus Pürzel auf Grundeis

LEP#082 – Pingus Pürzel auf Grundeis

In dieser Folge widmen sich Florian und Peter der Frage, wie man auch in einem kranken Körper einen gesunden Geist bewahren kann. Dazu haben sie als Anschauungsgast den Pingu aka. Geordi vors Mikrofon gebeten, der seit nunmehr einem halben Jahr die Laufschuhe in der Ecke geparkt hat und sich anderwertig Motivation verschaffen muss. Wie kommt ein Pingu mit einer Zwangspause zurecht?

Feedback

  • Richtigstellung! – Adrian vom Wechselzone hat sein “Run Every Street” schon vor unserem Podcast in seinem angekündigt. Das wollten wir natürlich nicht mit einer Ninjaaktion abluchsen.

Die Stravagruppe – News

  • Aus Gründen aktuellen Situation wollen wir hier keinen aktuellen Lauf posten, sondern auf die vielen Möglichkeiten verweisen, sich zuhause (zb rund um den Küchentisch wie Rainer Predl) fit zu halten.
Ultralauf-Kompass
Kein gefeatureter Lauf …. #staysafe

Aktuelle Folge

Die Story of Geordi

Früh begonnen hat die sportliche Karriere mit Schifahren und Fussball. Bereits damals auf hohem Niveau wurde der Grundstein für spätere Ausdauersporteskapaden gelegt. Allerdings wartete bereits damals das Übel direkt um die Ecke. Wie die Bibelfesten unter euch wissen, hat das Böse, auch Triathlor der Verführer, viele Gesichter und lockte Geordi mit seinen Heilsversprechen ins Team der Verdammten. Pingu sei Dank, ist dieses Exemplar eher schwimmuntauglich und hat sich somit nur an Jedermanntriathlons mit kurzen Schwimmstrecken versucht. Dabei hat er die Listigkeit entdeckt und konnte sich geradeso ans rettende Ufer retten.

Wie kam es zum Laufen?

Zum Laufen kam er allerdings erst über die Arbeit in Österreich. Da sein Arbeitgeber damals wie heute, den Mitarbeitern das Startgeld für den VCM sponsort, gab es in der Kolleginnenschaft einige Exemplare, die sich die 42,195 km zumuteten und er wollte auch einer dieser Auserwählten sein und so wurde 2009 das erste zielgerichtete Marathontraining gestartet. Gesagt – getan und 2010 war der erste Marathon in unter 4 Stunden erledigt.

LEP#082 - Pingus Pürzel auf Grundeis
Geordi in Marathonaction

Auch in diesem Jahr wurde gleich nachgelegt und der fränkische Schweiz Marathon wurde absolviert. Weil das alles so gut ging, folgten im Jahr darauf wieder der VCM und der Wachaumarathon. Auch sollte es im zweiten Jahr weg von der Strasse und das erste Mal am Berg gehen. Was bietet sich hier besser an, als der Großglockner Berglauf. Diesen Lauf suchen sich ja einige Läufer aus und offenbar wird er wirklich von vielen unterschätzt (siehe auch Folge 39) . Auch Geordi hat hier versucht mit einem “eh lieben” Training in Wien und einer Umrechnung der Straßenpace auf Höhenmeter eine sinnvolle Geschwindigkeit zu finden.
Und auch er hat festgestellt, dass diese 13 km recht fordernd sind und es schon recht steil ist. So war das die bis dahin anstrengenste Veranstaltung, die er absolvierte. Dennoch tat das der Trailliebe keinen Abbruch.

LEP#082 - Pingus Pürzel auf Grundeis
geringfügig steiler als Schönbrunn (Foto: Sportograf)

Dazu kam mit dem ersten Marathon auch direkt die Dokumentation der Laufkarriere auf seinem Blog: vienna-running.eu . So begründet sich auch seine Laufblase in und um diesen Blog und Twitter.

Was konnte ihn bremsen?

Und alles gesund geschafft? Ja, er hat 10 Jahre bis auf ein Läuferknie hier und kleine Blessuren da am laufenden Band abgeliefert.
Und dann kam 2019. Neue Schuhe, neues Glück und zack hat sich der Körper an die Dämpfungsumstellung nicht so ganz gewöhnt. Da hat es dann angefangen zu zwicken und zu drücken und die Ferse hat bereits beim VCM ein wenig gezickt und trotz der Topzeit von 3:04 war das Gefühl nicht optimal. Statt eine Pause einzulegen, setze Geordi auf die Ultrataktik: “ignorieren und der Kopf trägt mich durch”. Deshalb hat er einfach genauso weitergemacht und eine Woche nach dem VCM folgte der 5/4 Linzmarathon, danach auch der UTMB ohne UTMB und eine Woche danach folgte der schönste Lauf des Burgenlands, dessen Mitorganisator er auch ist, der Blaufränkisch Ultra.
Danach war aber Schluss, oder? Mitnichten!

LEP#082 - Pingus Pürzel auf Grundeis
Trotz bereits aufziehender Fersenwolken hat er im Sommer 2019 nochmal alles rausgehauen

Im September musste er ja noch den Wörthersee Ultra mit Peter absolvieren und hat dabei bemerkt, dass es doch eher suboptimal läuft. (Siehe Folge 069). Trotzdem musste eine Woche danach der Schneeberg mit Flo bezwungen werden und wiederum eine Woche später ging es ins Alte AKH zum Krebsforschungslauf, bei dem er mit Basti einen Marathon meisterte.

LEP#082 - Pingus Pürzel auf Grundeis
Da konnte er noch lachen…..der Nebel der Zwangspause aber bereits im Aufziehen

Dann war aber Schluss! Irgendwann sagt auch die stärkste Ferse “Schluss mit lustig – wenn die Ferse redet, hat der Pingu Pause!”

Wie ging er damit um?

Nachdem er dann ohnehin nicht Laufen (manchmal nichtmal gehen) konnte, stieg er dann direkt ins Nachwuchstrainergeschäft im Fussball ein. Das und der Umstand, dass er auch beruflich recht viel auf den Beinen ist, haben den Heilungsprozess nun nicht so wirklich begünstigt.
Aber was nun? Nix tun? Geht nicht. Anstelle des alldezembrigen Marcothons ist dann der Zwiftoton getreten und Pinguine radeln dann halt. Wenn es sein muss auch 1000 km in einem Monat. Aber leicht war es nicht…..

LEP#082 - Pingus Pürzel auf Grundeis
Gutes Rad war teuer, aber die Kondition erhält virtuelles Radeln auf alle Fälle

Wie sieht es jetzt aus?

Momentan ist die Ferse ruhig und die Fitness wird durch intensives Zwiften aufrecht erhalten. Tour de zwift in einem Tag und die Tour of Watopia in einem Tag sprechen hier für sich.

LEP#082 - Pingus Pürzel auf Grundeis

Wohin geht die Reise?

Nach Ostern soll es wieder per pedes auf die Trails gehen und wir freuen uns schon wie ein Mops auf eine Nase. Die Motivation ist zu hören und zu spüren und alle Daumen sind gedrückt, dass der Herbst 2020 den Pingu stärker als je zuvor zurückbringt.

Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.

Viel Spass beim Hören!

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LEP #081 - Shutdown oder Time for Stabi

LEP #081 – Shutdown oder Time for Stabi

Die Frühlingswettkampfsaison sieht für alle Läufer ähnlich aus – leer. Also heisst es gesund bleiben, Form erhalten und Jahresplanung anpassen. Und ehe man es sich nach diversen Maßnahmen und Begrenzungen versah, kamen die Stabienthusiasten aus ihren Paincaves gekrochen um mit “Plank dir einen”, “Livecast für Läuferstabi”, “Coreworkout für jeden Tag”, etc. für Alternativen zu sorgen. Und das ist gut.

Viel zu oft schauen Läufer nur auf ihre Kilometerumfänge, die Höhenmeter oder ihre Pace und laufen über kurz oder lang in die eine oder andere Verletzung. Dabei würde Coretraining natürlich eine gute Prophylaxe bieten.
Neben dieser Variante gibt es auch noch ander Aspekte, die für ein ausgewogenes Lauferlebnis wichtig sind. Flo und Peter haben hier für euch ein 360° Angebot ausprobiert, dass sich Körper und Geist widmet.

 Die Stravagruppe – News

  • 18. Frankfurter Halbmarathon
    • Bevor alle Sportveranstaltungen abgesagt wurden, hat hier ein befreundeter Podcastkollege eine wahnsinnig tolle Zeit (1:24:xx) wurde hier auf den Asphalt gebrannt:
      https://www.strava.com/activities/3165254477

      Dabei war er natürlich nicht alleine und wir möchten auch allen anderen Finishern (zum Beispiel einer jungen Dame, die ihre PB unter 1:45 gedrückt hat) herzlich gratulieren.

Die aktuelle Stunde:

  • Alles abgesagt
    Um die Gesundheit aller Athletinnen zu schützen, wurden aktuell beinahe alle Laufveranstaltungen abgesagt oder verschoben. Das funktioniert bei einigen Läufen (Stadtmarathons, Wings for Life Run, …) eher schwierig, da ganze Metropolen gesperrt werden müssen, bei anderen Läufen leichter. Und verschiedene Veranstalter gehen auch ganz unterschiedlich mit der Situation um. So hat das IATF eine sehr schöne Variante gewählt und neben dem Ursprungstermin (der im Moment natürlich immer unwahrscheinlicher wird) gleich einen Ersatztermin mit dem 24.-26.9 am Plan.
    Wir hoffen, dass viele Veranstalter ebenfalls Alternativen anbieten und freuen uns darauf, wenn es wieder losgeht.

Aktuelle Folge

Training rund ums Training mit Focus You

LEP #081 - Shutdown oder Time for Stabi

Florian und Peter haben von einem Teamkollegen ein Angebot erhalten, dass sie nicht ausschlagen konnten.
Luci, selbst ein Triathlet aus dem Team Vegan.at und Sportphysiotherapeut , hat gemeinsam mit einem Partner 2019 Focus You als Praxisgemeinschaft aus der Taufe gehoben und bietet alles rund um die Athletenbetreuung an.

Als neues Paket und Angebot wird es nun die 3 Faltigkeit der Laufbegleitung geben:
Physiotherapie – Mentalcoaching – Ernährungsberatung
3 Experten/Expertinnen geben einen Einblick in ihre jeweiligen Fachgebiete in einem jeweils einstündigen Coaching.

Physiotherapie

LEP #081 - Shutdown oder Time for Stabi
Diese Hände treiben euch die Schmerzen wieder aus…

Physiotherapie ist für die meisten Sportler ein bekanntes und sehr hilfreiches Tool um nach einer Verletzung wieder fit zu werden. Es kann aber auch vorbeugend, mit speziellen Übungen sehr hilfreich sein. In dieser Stunde erfährt neben einigen, für alle Ausdauersportler, sinnvollen Übungen auch, wie es um den eigenen Körper steht. Mittels verschiedener Tests wird die Mobilität, die Kraft und Stabilität ausgelotet um daraufhin Tipps und Tricks zu erfahren, wie man gesund und fit bleibt.

Mentalcoaching

LEP #081 - Shutdown oder Time for Stabi
Lass ihn in deinen Kopf und er hilft deinem Körper….

Das wohl am schwersten zu fassende, aber auch am meisten unterschätzte Thema ist das Mentalcoaching. Gerade bei Ausdauersportarten ist die Motivation zum Training und auch die Bewältigung von Krisen ein essentieller Bestandteil des Sportlerlebens.
In der ersten Stunde gibt es neben dem allgemeinen Kennenlernen bereits einige Tipps um positiv in den Tag zu starten, Übungen für Zwischendurch, Hinweise auf die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten und einen Ausblick auf die Zusammenarbeit. Florian geht hier wunderbar auf die Themen des einzelnen ein und erklärt verständlich, wie der Kopf den Körper unterstützen kann.

Ernährungsberatung

LEP #081 - Shutdown oder Time for Stabi
Pimp your meals with Holly

Ernährungsberatung mit Holly Wilkinson BSc.
Holly bietet einerseits Leistungssportlern zielgerichtete Ernährungsberatung über einen fixen Zeitraum in Bezug auf Sporternährung und Leistungsoptimierung dank individueller Ernährungsanpassung.

LEP #081 - Shutdown oder Time for Stabi
Train hard…..

Andererseits spezialisiert sie sich auf Gewichtsmanagement und kann gerade bei vegetarischer/veganer Ernährung (jedoch nicht ausschließlich) dank angewandtem Wissen und Erfahrung unterstützen. Sie vertritt einen “Anti-Diät” Ansatz und sorgt dafür, dass Ernährungsumstellungen mit alles anderem als mit Verzicht und Mühsamkeit assoziiert werden!

LEP #081 - Shutdown oder Time for Stabi
… eat smart

Sowohl Flo als auch Peter haben vorab Fragen und individuelle Themen geschickt und Holly ist wunderbar auf die Themen eingegangen, hat sich Zeit genommen und im Nachgang noch Rezepte geschickt. Natürlich kann eine Ernährungsberatung nicht in einem Termin abgehandelt werden, aber es ist ein toller Teaser um zu sehen, ob die Chemie stimmt, ob der Weg der richtige ist und ob man sich hier vertiefen möchte.

Wenn euch das Thema interessiert, hier die Kontaktdaten von Holly:
https://hollywilkinson.at/kontakt-holly-wilkinson-ernaehrungsberatung-wien/
Per Instagram: @hollywilkinsonofficial
Oder per E-Mail: Office@hollywilkinson.at


Wenn euch das Paket interessiert, schreibt an office@focusyou.at oder schickt uns eine Nachricht und wir leiten es weiter bzw. bringen euch mit Lucas zusammen.

 

Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.

Viel Spass beim Hören!

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