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LEP#364 – Ein Gespräch mit Lemuela Wutz

Lemuela Wutz, eine vielversprechende österreichische Marathonläuferin und Interior Designerin, die erst vor einem Jahr den Sprung zum Marathon gewagt hat. Nach einem erfolgreichen Triathlon-Hintergrund fokussiert sie sich nun vollständig auf das Laufen und wurde kürzlich beste Österreicherin beim Wings for Life World Run mit 46 Kilometern.

🏃‍♀️ Vom Triathlon zum Marathon

Lemuela erzählt von ihrem Wechsel vom Dreikampf zum reinen Laufen. Ursprünglich in der Leichtathletik gestartet, führte sie ein Schwimmtrainer zum Triathlon. Während ihres Studiums in Amerika lief sie im Universitätsteam, kehrte aber in den Sommerpausen zum Triathlon zurück. Die Entscheidung für das Laufen fiel schließlich aufgrund der Zeiteffizienz und ihrer besonderen Vorliebe für längere Distanzen.

🎯 Marathondebüt und Ziele

Ihr erster offizieller Marathon in Graz endete mit einem beeindruckenden Sieg in 2:44. Diese Zeit etablierte sie sofort in der österreichischen Spitze. Ihr nächstes großes Ziel ist eine Zeit um 2:37, langfristig träumt sie von einer Zeit um 2:30. Als nächster großer Wettkampf steht der Valencia Marathon im Fokus.

💪 Training und Aufbau

Bei Spitzenform trainiert Lemuela bis zu 17 Stunden pro Woche mit einem Umfang von 180-200 Kilometern. Sie bevorzugt flache Strecken für das hohe Volumen, um die Regeneration zu optimieren. Aktuell arbeitet sie mit einem neuen Schweizer Coach zusammen, nachdem sie sich längere Zeit selbst trainiert hatte.

🍯 Wettkampfernährung

Ihre bewährte Strategie umfasst bis zu drei Gels pro Stunde (je 25g Kohlenhydrate) plus Wasser von den Verpflegungsstationen. Diese Herangehensweise testete sie ausführlich im Training und verzichtet dabei bewusst auf komplexere Ernährungsstrategien mit Flüssigkohlenhydraten.

🏟️ Atmosphäre und Events

Lemuela schätzt besonders Events mit großer Atmosphäre wie die Track Night Vienna. Die professionelle Ausstattung und die Möglichkeit, gemeinsam mit Spitzenathleten zu starten, machen solche Veranstaltungen zu besonderen Erlebnissen. Nach ihrer Marathon-Fokussierung plant sie nun wieder verstärkt kürzere Distanzen zu laufen.

📊 Balance zwischen Beruf und Sport

Als Interior Designerin und Trainerin balanciert sie zwischen ihrem Hauptberuf und dem Leistungssport. Zusätzlich gibt sie Lauftraining und schreibt Trainingspläne für Athleten. Der Sport bleibt für sie ein wichtiger Ausgleich, auch wenn das Trainingsvolumen beträchtlich ist.

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2 Kommentare

  1. Liebe Sportfreunde!
    Mein Name ist Günter Pilz, ich lebe in Linz und bin Ultrasportler. Einmal im Jahr mache ich einen 24 – Stunden – Triathlon (acht Stunden schwimmen, acht Stunden Rad fahren und acht Stunden laufen, nonstop). Dafür suche ich immer interessante podcasts, die mir beim Sporteln die Zeit verkürzen. So bin ich auch auf Euren podcast gestossen, und ich habe mir die Episode mit Lemuela Wutz angehört.
    Vorausschicken möchte ich noch, dass mir der Beitrag unterm Strich gut gefallen hat. Dennoch möchte ich einige (kritische) Anmerkungen machen:
    1) Das Schlecht-Machen des Triathlonsports im Vergleich zum Laufen ist nicht lustig. Kommentare wie: „Wie hast du den Weg ZUR GUTEN SEITE (= Laufen) gefunden?“ oder gar „Wie bist du in den Tritahlon hinein gerutscht und wie hast du dich aus dem (Triathlon-) Sumpf herausgezogen?“ sind unter der Gürtellinie und verunglimpfen jede Triathletin und jeden Triathleten. Solche Kommentare sind mehr als entbehrlich.
    2) Zur Ernährung bei langen Wettkämpfen (ich würde mal sagen ab Halbmarathon oder Marathon: es gibt nicht nur Gels und/oder feste Nahrung. Shcon mal etwas von ensure, all in, fresubin oder fortimel gehört. Bei ensure plus sind z. B. 300 kcal pro Packung (200ml) drinnen, also hochkonzentriert, leicht zu trinken und leicht verträglich für den Magen. Also bitte vorher informieren …
    3) Mir ist vorgekommen, dass der Moderator viel zu viel selbst gesprochen hat und die eingeladene Person viel zu wenig zu Wort kam.
    Wie gesagt, mir hat die Episode unterm Strich gefallen, es würde mich aber freuen, wenn Ihr meine Kritikpunkte ernst nehmen würdet.
    LG und macht weiter so
    Günter UltraPilz
    https://www.ultrapilz.org/

    • Florian Kimmel Florian Kimmel

      Danke für deinen Kommentar. Wenn es vielleicht dein erster Kontakt mit unserem Podcast war, dann ist vielleicht nciht gut genug rübergekommen, dass wir die Kommentare mit einem gewissen Augenzwinkern vom Stapel lassen. Wir haben schon öfters ganz klar gesagt, dass wir nichts gegen den Triathlonsport haben und ihn genauso wie jeden anderen Sport respektieren. Gleichzeitig muss auch ein Platz für liebevolle Sticheleien sein. 😉

      Zur Ernährung: Ja, haben wir. Ich weiß hier nicht, auf was du genau referenzierst, aber im Ultrasport ist ein zusätzliches Problem, dass man nicht die gleiche Tragekapazität wie am Rad (z. B.) hat. Deswegen bleibt einem meistens nur Gels und feste Nahrung an den Labestationen. Zu mindest ist das unsere Erfahrung. Auch hier sind wir für Input immer offen.

      Danke für das ehrliche und offene Feedback. Wir hinterfragen uns regelmäßig und arbeiten auch ständig daran, noch bessere Interviews zu führen.

      LG,
      Florian

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