Schlagwort-Archive: UTMB

Mountainpeak (eberhard-grossgasteiger)

LEP#116 – UTMPeak now or never

Neben den aktuellen Themen, wie den unglaublichen Radritt von Christoph Strasser, sehen wird die Hochphase der UTMB Vorbereitung beleuchtet. Wie sieht es so in der Peak Week aus? Ist Flo auf Kurs?

Aktuelle Stunde

10.000 m Weltrekord

Innerhalb von 2 Tagen wurde der 10.000 Meter Weltrekord gleich zweimal verbessert. Als erste setze Sifan Hassan in Hengelo (Niederlande) die Marke auf 29:06,82.

Siegerfoto von Sifan Hassan
Kurzzeitig hatte Sifan Hassan den Weltrekord inne.

Kurz darauf shredderte die Äthiopierin Letesenbet Gidey diesen Rekord auf der gleichen Strecke und legte die neue Bestzeit mit 29:01,03 fest.

Lauffoto von Letesenbet Gibey
Die aktuelle Weltrekordlerin ist auch Favoritin für Olympia (Foto: Zuma Wire)

Sowohl die Zeiten, als auch die Sprünge sind unglaublich. Tiefer Respekt.

Hardrock100

Francois Dhaene – Gewinnt den Hardrock 100 und unterbietet den bisherigen Streckenrekord von Kilian Jornet um knapp eine Stunde und setzt ihn nun auf 21:45:5.
Deutlich dahinter, aber trotz allem mit unglaublichen Zeiten kamen unter anderem Dylan Bowman und Ryan Smith ins Ziel.
Bei den Frauen hat sich mit Sabrina Stanley eine Wiederholungstäterin ganz vorne platziert. Am Siegertreppchen wurde sie von Darcy Piceu und Meghan Hicks flankiert.

Die Resultate finden sich hier.

Wie bei allen Wettkämpfen gebührt allen Finisher:innen Respekt und Anerkennung – muss man ja mal machen und dann auch noch schaffen.

Siegerfoto von Francois D'haene und Sabrina Stanley beim Hardrock 100
Die Sieger des diesjährigen Hardrock 100 (Foto: irunFar.com)

Christoph Strasser – 24h Weltrekord

Christoph Strasser mit Rad vor seinem Weltrekordversuch
Ein Mann – eine Maschine …. und ein Rad hat er auch dabei (Foto: Lex Karelly)

Christoph Strasser, der Rekord-RAAM-Sieger, hat seinem Rekorde und Siegebuch ein weiteres Kapitel angehängt.

Aus Kraubath (nahe Bruck an der Mur) kommend, hat er in Zeltweg, also unweit seiner Heimat, einen (oder eher 12) Weltrekord aufgestellt, der unfassbar ist und sich auf einem Niveau mit einem Marathon unter 2h trifft.

Er hat in 24h sage und schreibe 1026km am Fahrrad absolviert. Damit hat er als erster Mensch überhaupt 1000km in unter 24h geschafft und nebenbei hat er noch mehr als 10 Unterdistanzweltrekorde mitgenommen.

Das Wetter war zudem nicht optimal und die letzten 9 Stunden ist er im Regen gefahren – mit einer schnittigen Durchschnittsgeschwindigkeit von 42km/h.

Christoph Strasser in Aeroposition am Rad
Unglaubliche 1026km wurden es nach 24h (Foto: Lex Karelly)

Da hat man gar nicht soviele Hüte, wie man hier ziehen will.

Der Bericht von Christoph Strasser findet sich hier.
In den nächsten Folgen des Sitzfleisch Podcasts wird er hier sicher noch ausführlich erzählen. Eine Empfehlung an alle – nicht nur für Radenthusiasten.

Aktuelle Folge

UTMB Peak Week

Nur noch einige Wochen ist der UTMB, das jahrelange Ziel von Flo entfernt. Mit dem Trainer gibt es also schon seit Monaten einen fixen Aufbauplan, der nun seinen Umfanggipfel erreicht.
Damit Flo hier auch brav die Zonen und Distanzen einhält, hat Christoph aka. der Trainer, der nebenbei auch beim UTMB startet, die Peak Week persönlich überwacht.

Anfang Juli wurden also in zwei aufeinanderfolgenden Wochen jeweils mehr als 120 km in die Beine geprügelt. Die intensivste Zeit war dabei das Ultra-Doppeldeckerwochenende.

Am ersten Tag sind Flo und Christoph den Lindkogeltrail-Ultra abgelaufen, der dieses Jahr auch erstmals als Bewerb beim Lindkogel im Herbst stattfindet. Laut GPX sollten es ca. 54km sein, wenn man sich verläuft, sind es natürlich ein paar Meter…Kilometer mehr.

Streckenfoto vom Lindkogeltrail

Flo: Lindkogeltrail: https://www.strava.com/activities/5611111069

Spass beim Lindkogeltrail
Wenn Spass zwei Gesichter hat

Etwas mehr als 8 Stunden sind sie unterwegs gewesen und haben auch hier schon brav versucht, die Geschwindigkeit an den kommenden Saisonhöhepunkt anzupassen. Die Beine, der Magen und der Kopf haben gut mitgemacht, einzig die Eigenversorgung ist immer etwas schwierig.
Den Tag gut ins Ziel gebracht, ab ins Bett, weil am Folgetag ja noch die Kombination Schneebergtrail – Schneeberglauf auf dem Programm stand.

Am zweiten Tag ging es also ab nach Puchberg und der Schneebergtrail sollte es werden. Waren die Beine beim Aufstehen noch gut in Schuss, haben sie ihre Meinung zu Laufen bis zum Start ein wenig geändert.

Vor dem Start zur Schneebergrunde
Zwei Grinsekatzen in Puchberg – los gehts


Aber – #hueftjonix – ab gehts es und nach ein paar Kilometern war der Flow wieder da. Mit der Vorbelastung war auch keine Gefahr des Overpacings gegeben und so arbeiteten sich die Beiden brav auf den Mont Neige rauf. Im Gegensatz zu Wettkämpfen sind die Pausen etwas länger, man muss sich ja auch ein wenig anstellen, aber der Spass ist nicht geringer.

Flo – Schneeberg: https://www.strava.com/activities/5616011521

Streckenfoto vom Schneebergtrail/Schneeberglauf
42 km sind der perfekte Recoveryrun – Schneebergtrail/Schneeberglauf

Nachdem der Schneeberg erklommen war und “nur noch” der Schneeberglauf, also im großen und ganzen ein langer Downhill bevorstand, war die Motivation auch das noch zu laufen enden wollend. Doch was muss, das muss und so brachten die Zwei auch das noch gut ins Ziel und am Ende des Wochenendes standen 98 km mit 4700Hm am Tacho.

Schneebergtrail Uphill
Die Richtung stimmt – Die Form zeigt bergauf


Das kann man wohl als gutes Trainingswochenende werten. Vorallem waren die Vitalparameter und die Beine am Folgetag in Ordnung.

Dann kann ja der Vorbereitungswettkampf, der OTT – Osttirol Trail, mit 84km und 5000hm kommen. Den werden die Beiden Ende Juli ebenfalls ins Angriff nehmen. Bei dieser Form und Vorbereitung wird das wohl ein walk in the Park.

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Ultraessen am FLozart

LEP#114 – Flozart

Wenn im Jahresplan im Juni der erste Vorbereitungswettkampf für das Jahreshighlight steht, dann wird dieser gelaufen. Ob es eine offizielle Veranstaltung gibt oder nicht – gelaufen wird. Und so wurde aus dem Mozart der Flozart. Stick to the plan.

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Die aktuelle Stunde

Tod großer Läuferinnen

Vor einigen Tagen ist Emma Roca mit nur 48 Jahren verstorben. Sie zählten zu den besten spanischen Schibergsteigerinnen und hat sich auch im Ultralauf einen Namen gemacht.
Bei der Diagonales des Fous, dem Lavaredo Ultratrail und vielen anderen Läufen sah man sie ganz vorne. Leider verlor sie ihren Kampf mit einer Krebserkrankung in diesem Jungen
Ebenfalls im 48 Lebensjahr hat sich ja vor einigen Monaten Andrea Huser aus Selbigen verabschiedet. Ein Mountainbiketrainingsunfall hat sie unglücklicherweise direkt zum Fährmann gebracht.
Aus dem Mountainbikesport kommend, hat sie “nebenbei” im Ultralauf ganz vorne mitgemischt. Ein Auszug ihrer Erfolge:

  • Ultra Trail Lavaredo, 2015 1. Rang
  • Transgrancanaria, 2016, 2017 & 2018 2. Rang
  • Madeira Ultratrail, 1. Rang
  • Eiger Ultra Trail, 2016 & 2017 1. Rang
  • Ultra-Trail du Mont Blanc, 2016 & 2017 2. Rang
  • Diagonales des Fous, 2016 & 2017 1. Rang

Backyard Ultra World Record

Beim Suffolk Backyard Ultra haben Matt Blackburn and John Stocker den Weltrekord im Backyard Ultra gebrochen. Mit 80 bzw. 81 Runden zu jeweils 4 Meilen pro Stunde, haben sie gesamt mehr als 542 Kilometer absolviert. Bei diesen Dimensionen weiss man gar nicht, ob die Distanz, die mentale Herausforderung oder der Schlafentzug am meistn Respekt einflößt. Auf alle Fälle eine unglaubliche Leistung.

Artikel – BBC

Artikel – Runners World

Hochwechseltrail

https://www.hochwechseltrail.at/ (Logo: Hochwechseltrail)

Man glaubt es kaum, aber es gibt dann und wann Wettkämpfe, die auch tatsächlich vor Ort stattfinden. Ein erwähnenswerter, lokaler Wettkampf ist hier der Hochwechseltrail. Mit 3 Tagen und 5 verschiedenen Bewerben wurde Anfang Juni das Wechselgebiet zu einem Trailfestivalgebiet.

Die Streckenlängen zwischen 10 und 80 km, sowie eine 3 Tages Kombinationswertung bringen hier für alle Leistungsstufen und Vorlieben eine schöne Auswahl.

Aktuelle Folge

Flozart

Ultralaufen at it’s best – Sitzen, Essen und sich von den Betreuerinnen verwöhnen lassen

Flo, Christoph und Robert haben sich Anfang Juni auf den Weg nach Salzburg gemacht und absolvierten hier einen selbsorganisierten Lauf auf dem Mittelteil der Mozart100- Strecke. Zwei Runden zu je 50 km sollten es sein.
Als Unterstützung und rasende Labe haben sich Sabrina und Kathi verpflichten lassen. Mit derartiger Betreuung konnte ja gar nichts schiefgehen.
Am Vortag wurde nochmal der Magen gefüllt und dabei der Wetterbereicht studiert. Dabei wurde schnell klar, dass die Unternehmung wohl nicht 100% im Einklang mit dem Wetter stand. Gegen Nachmittag/Abend waren Gewitter angekündigt und wie schon öfter besprochen sind Gewitter am Berg kein großer Spass.
Nundenn – früher starten und los geht’s (auch wenn Robert kein Fan von frühen Frühstarts ist 🙂 )

Flo, Christoph und Robert sind also um 0530 in Salzburg losgetrabt und haben sich direkt ein paar mal um einige hundert Meter verlaufen – Track ist gut / Auszeichnung im Wettkampf sind oft besser 🙂 Vielleicht hätte Flo da auch einfach ein Kaffee geholfen
Nachdem die änfänglichen Orientierungsschwierigkeiten beseitigt waren, ging es direkt hoch auf den ersten Berg. Der Almkogel ist auf der 50 KM Runde, die das Mittelstück dees Mozart 100 abbildet, der erste und auch niedrigste Berg. Ein perfekter Eingroover sozusagen. Die anderen Erhebungen steigern die Anstiegslänge danach kontinuierlich um dann am Zwölferhorn zu gipfeln.
Größtenteils im Wald und gut lauf/wanderbar ging es also auf den ersten Gipfel rauf und danach logischweise auch wieder runter. Der Downhill war vergleichsweise technisch und Flo war auch zu seiner eigenen Verwunderung RichtStimmung gut, Wetter gut, Läufer gut – alles gut.
Nach dem Auf- und Abstieg des Almkogels ging es zum Schafberg, bevor das Zwöferhorn am Ende der Runde warten sollte.
Man muss nicht ganz auf den Schafberg rauf aber trotzdem geht es nach dem gut fordernden Aufstieg richtig lange bergab. Alles steil, aber alles gut laufbar und es hat sich sehr lange hingezogen. 6km können sich gut lange anfühlen.

Es war aber auch das erste Drittel und da soll es einem ja lächerlich einfach vorkommen. In der Mitte soll es die Wohlfühlzone sein und hintenraus wird es ohnehin Mist. Also gilt es diesen Sweet Spot des Tempos zu finden um maximaleffektiv unterwegs zu sein.
Die erste Labestation der beiden Damen wäre im offiziellen Lauf Labe2 (bei ca. Km30) gewesen.
Flo konnte die bis dahin mit Orangensaft (WTF!) gefüllten Softflask mit sinnvollerer Flüssigkeit gefüllt und der Magen wurde in der hochgelobten Refillzone gefüllt. (Die Laben bekommen im LEP-Ranking 4,5 von 5 Ultrarunneroliven – der Einsatz für die Besorgung bekommt 5 von 5 Oliven).
Der Orangensaft wird zusammen mit Langos und Knoblauchpizzen auf die Blacklist der Startverpflegung gesetzt.

Das kredenzte koffeinhaltige Getränke machte den Anstieg auf das folgenden Zwölferhorn zu einer Wonne. Flos RedBull hatte wohl auch ein wenig Marschierpulver im Doserl und es ist nicht bekannt, wie oft er den Anstieg gemacht hat, während die anderen Beiden den Anstieg einmal raufgelaufen sind. Man munkelt von 3-4x 🙂
Die Buben sind in einem gutem Marschtempo das Zwölferhorn rauf und auf 3/4 des Weges gab es doch tatsächlich noch die Möglichkeit der Einkehr in einer Gastwirtschaft, die Apfelsaft gespritzt feilgeboten hat.
Flos wiederholte Bemerkung, dass der zweite Anstieg mühsamer war, stieß bei den anderen, die bereits still und mehr oder weniger heimlich vor sich hingelitten haben nur auf wenig Gegenliebe 🙂

FlozartFloFotoFoto

Beim Downhill nach dem Zwölferhorngipfel hat Flo den Wettergott aka. die Bergziege kontaktiert und es wurde ihm das bald aufziehende Ungemach am Himmelszelt vorausgesagt. Kurz darauf, der Forstautobahn Richtung Tal folgend hat auch des Flos Papa von dem düstern Ausblick erzählt. Die in der Ferne schon zu sehenden schwarzen Wolken haben diese Eindrücke verstärkt und es kamen die ersten Zweifel auf, ob dass Ding an diesem Tag wirklich noch in Ziel zu bringen sei. Auf alle Fälle musste aber die erste Runde finalisiert werden ud danach kann man ja je nach aktueller Lage über den weiteren Verlauf nachdenken.
Hier hat sich die Streckenführung bezahlt gemacht, denn grundsätzlich ist ein Abbruch nach jedem Berg möglich und für die Begleiterinnen nicht schwer erreichbar. Auch ist der Almkogel als erster der 3 Gipfel selbst bei Gewitter noch mäßig gefährlich, da er sich weit unter der Baumgrenze befindet und auch nicht exponiert ist.

Nach dem Ende der ersten Runde war die Wiedersehensfreude mit den heilbringenden Begleiterinnen groß und die Labe nach 50 km wurde auf knapp 30 Minuten ausgedehnt.
Die Wetterapps und Unwetterwarnungen verfolgend wurde beschlossen, dass zumindest der Almkogel noch gehen sollte. Danach wird wieder beraten und spontan entschieden.

Die ursprüngliche Marschtabelle hat ausgespuckt, dass die erste 50km Runde in 8 Stunden zu erledigen sei. Diese durch höchst wissenschaftliches Daumen in den Wind halten bestimmte Marke hat sich Robert in den Celebrallappen gebrannt und der Laufverlauf hat ihm da durch den wiederkehrenden Vergleich mit dieser Zielzeit zugesetzt.

Am Almkogel war recht schnell klar, dass es nach diesem ein Ende findet. Das Grollen in der näheren Umgebung und die später in schwarzen Wolken gehüllten Berge haben die Entscheidung doch recht eindeutig gefällt.

Nach der Rückkehr in das Tal war der La-uf Geschichte – eine schöne Geschichte und eine wunderbare Vorbereitung auf den UTMB.

UTMB / CCC – a new Chance

Am 22.6 gibt es (bzw. wenn ihr das lest – gab es) eine neue Chance für alle nicht gezogenen der UTMB-Lotterie, sich in einem First Come/First Serve – Restplatzangebot noch einen Startplatz für einen Bewerb im Rahmen des UTMB zu sichern.
Am Ende steht eine nun größere Gruppe an österreichischen Teilnehmern, da es sowohl Steffen (UTMB) als auch Peter (CCC) Startplätze bekommen haben.

Backyard Ultra – MBUT

Runde um Runde um Runde um Runde (beim MBUT)

Am 25.6. startet Peter in seinen ersten Wettkampf des Jahres beim MBUT, einem Backyard Ultra. Mal sehen, was Bein und Kopf zu diesem Format sagen.

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LEP#113 – Interview Florian Grasel

Florian Grasel, 100 Meilen – Top 10 – 1 Mann, dieses Mal im Interview.
Der Niederösterreicher mit dem memorablen Bart im Gesicht und den flinken Beinen unterm Gesäß ist ein rundum beschäftigter Mann. Um alles unter einen Hut zu packen, ist sein Motto: #worklifetrailbalance.
Nur so kann es klappen – und wie es klappt.

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Work

Florian Grasel ist Unternehmer, der in der IT sein Geld verdient (manchmal kann das auch sehr hart sein).
Business ist kein Zuckerschlecken

Direkt nach seiner sportlichen Schulausbildung und dem anschliessenden Schwenk zur IT, fand er nach einem Monat als Arbeitnehmer direkt heraus, dass er eher ein Unternehmertyp ist. Also selbstständig gemacht und dann heißt es beißen. Seit mehr als 10 Jahren ist er sein eigener Herr und Meister und hat mittlerweile 7 Mitstreiter im Team, die er führt. Also Durchhaltevermögen, Führungsqualität, Teamplayer – Check!

Life

Florian Grasel bei der Pre-Race Körperpflege und dem Bartfönen.
Woher kommt der Spitzname Trailbeard bloss – Damit die Familie nicht schimpft wird der Körper gepflegt

Ohne eine Frau an seiner Seite, die ihn unterstützt, fordert und fördert würde das alles nicht klappen. Daneben noch Zwillingen, die Freude bringen und Zeit verschlingen. Da kann und will man sich nicht rausnehmen. Daneben wird wohl nicht mehr viel Zeit für ein Hobby sein. Also vielleicht ein wöchentliches Halmaspiel mit Freunden oder vielleicht Dart im Keller? Weit gefehlt – Ultratrailrunning – man gönnt sich ja sonst nichts.

Trail

Finisherfoto vom Transgrancanaria
Dieses Offroadlaufen hat es ihm angetan

Abseits der Asphaltpisten der Welt zählt Florian Grasel zu den ganz großen dieses Sports. Neben Killian Jornet, Jim Walmsley und wie sie nicht alle heißen, ist Florian Grasel einer derer, die auf den Siegerfotos meist von ganz oben runterstrahlt. Gerade als Mehr-als-Vollzeit-Arbeitender und Familienvater wollen die 15 Stunden Training in der Woche gut eingeteilt werden und die Qualität der Einheiten muss schon hoch sein.

Balance

Richtig balanciert kann Großes entstehen. (Photo by Shiva Smyth from Pexels)

Mit dem Hashtag #worklifebalancetrail bringt Florian auf den Punkt, wie er diesen Dreisprung hinbekommt und es drückt auch schön aus, weswegen er kein verbissener Profiläufer ist. Wie ein dreibeiniger Schemel versucht er immer, die perfekte Balance zwischen seiner Firma, seiner Familie und seinem Hobby zu finden. Je nach Woche/Monat/Mondphase/Auftragslage ist mal das eine und mal das andere im Fokus, aber mit diesem Spirit steht er ausgeglichen und fest im Leben. Diese Ausgeglichenheit spürt man auch direkt im Gespräch mit ihm.

Von 0 auf 100

Nach den ersten Jahren seiner Firma hatte er viel zu viel gearbeitet und viel zu wenig auf sich geschaut. Irgendwann ist Florian dieser Umstand bewusst geworden und laufen mochte er bereits in der Schulzeit. Wie es sich gehört, hat er den Einstieg in die Lauferei strikt gegen jedes Lehrbuch gemacht. Zum Start gleich einen Marathon als Ziel und bald darauf den Zweiten. Als ob das nicht genug wäre, war da die Zeit mit Sub3 auch noch brutal schnell. Aber wer kann, der kann. Doch diese Straßenläufe und das strukturierte Training inklusive Intervalltraining etc. war nicht so ganz seine Erfüllung.
Kurz darauf (wir reden hier von Wochen, nicht Jahren) gab es ein Gewinnspiel für einen Startplatz beim Ironman Kärnten. Florian bewarb sich und zack – gewonnen. Also muss er sich mal flott einen Neoprenanzug und ein Fahrrad leihen und ein paar Trainingswochen später absolvierte er seinen ersten und einzigen Ironman. Der zeitliche Trainingsumfang ist aber neben dem Job nicht sinnvoll unterzukriegen, also bleibt er lieber beim Laufen.

Wir wollen dieses “Triathlonkapitel” an dieser Stelle schnell überspringen und sind froh, dass Florian auf seiner Reise zum Traumsport an diesen Sirenen vorbeisegeln konnte.

— ab hier wächst und gedeiht es noch —

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Road to UTMB

LEP#108 – Road to UTMB – The Beginning

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Aktuelle Stunde

Barkley Marathons 2021

Die Startliste war wieder voll mit klingenden Namen, Finishern und Stars der Szene. Der Barkley hat sie erwartet. Mit typischen Barkleywetter und einem Kurs, der die Bezeichnung Endgegner wahrlich verdient hat.

Konnten Jared Campell, Courtney Dauwalter, Maggie Guterl, Jamil Coury den Kurs bezwingen?
Sie konnten nicht. The Barkley wins.
Dieses Jahr waren die Läuferinnen nicht körperlich zu schwach, sondern die Wetter, die Orientierung und Cutoffzeiten sortierten das Feld in einer rasanten Geschwindigkeit aus.

On their way (Foto: JenniferDJames1 – Twitter)

Waren nach einer Runde noch mehr als 10 Menschen im Wald spazieren, so waren es nach zwei Runden nur noch 2. Die beiden Verbleibenden Läufer, unter ihnen der mehrfache Barkley Finisher Jared Campell, schlossen den Funrun ab, waren aber hinter dem Cut off und so wurde die Schranke schneller als erwartet geschlossen.

LLE- 100k Von der Skyline zum Weisswein

Daniel von LLE hat sich eine persönliche Challenge vorgenommen um sich selbst und seinen Bauch zu fordern. 100km sollen es sein und es gibt einen schönen Einblick in die Welt eines Ultraläufers. In aller Ausführlichkeit könnt ihr das hier nachhören oder unten den Film ansehen. Ein großer Hut voll Respekt ist getippt und gelupft und wir hoffen Daniel regeniert brav mit weissem Spritzer an der Skyline.

Western States Lottery Änderung

Der Western States 100 hat die Bedingungen der Lotterie geändert. Die Losanzahl bleibt erhalten und bei der nächsten Qualifikation werden diese angerechnet. Zusätzlich gibt es Änderungen für Frauen in der Schwangerschaft um hier die Verschiebung und den Wiedereinstieg zu erleichtern. Genau könnt ihr das hier nachlesen.

Aktuelle Folge

Ferse hoch – geht doch

Nachdem der erste zarte Laufversuch von Peter leider nicht optimal verlaufen ist, musste er wieder einen Schritt zurücktreten. Nun, 1 1/2 Wochen und den eisern durchgezogenen Übungen später ging es also wieder zum Check in die Physiopraxis. Das #trailpivo des Vortags war vielleicht nicht die perfekte Vorbereitung, denn so wurden die ersten Übungen zur Herausforderung und das abschliessende “steh auf einem Bein mit geschlossenen Augen auf einem Wackelbrett und male mit der Hand deinen Namen in die Luft” zum Endgegner. Lohn für die Mühen war aber die Freigabe, dass ein erneuter Test ein paar Tage später ok ist. Ein lockerer 5er darf es sein…

Sorry

Mit Endorphinen vollgepumpt ging es auf zum Testlauf, der gleichzeitig der virtuelle Lasseer Benefizlauf war. Locker und leicht dahinlaufend ging es richti gut. Nach der Halbzeit ein Blick auf die Uhr und huch 4:05 am Kilometer, das ist gar ein bisserl schnellt. Naja, jetzt ist es schon egal und so waren die 5 Kilometer nach 21 Minuten erledigt.

ein bisschen zu schnell der Lauf
hupps…

Danach eine Beichte bei der Physio und dem Versprechen, dass über die Definition nochmal geredet wird.
Die Hoffnung lebt aber wieder, Flo bei seinen Trainingseinheiten Richtung UTMB doch nochmal zu begleiten.

Große Schritte zum großen Ziel

Flo ist dafür bekannt, dass er, wenn er ein Ziel hat, sich ganz auf dieses fokussiert und dann alles dafür tut, sich optimal auf die Herausforderung vorzubereiten. Dabei ist Genuss zwar gern gesehen, aber nicht zwingend notwendig. Da Flo aktuell zeitlich recht beschränkt ist, hat er einen ganz speziellen Ansatz gewählt, sich der 10000 HM Herausforderung im Sommer anzunähern.

Nasenfetisch

Nicht weit von Flos Wohnung befindet sich der Leopoldsberg und der Weg auf selbigen wird auch Nasenweg genannt. Nicht wirklich hoch, aber mit einer doch recht knackigen Steigung, ist er wahrscheinlich der effektivste Trainingsanstieg im Wiener Stadtgebiet. Da Flo aktuell das Training zeitlich möglichst optimal nutzen muss und möchte, ist dieser Nasenweg seine neue Obsession. Beinahe täglich liest man auf Strava von 1-n Runden auf diesen Hügel, immer auf der Jagd nach dem wöchentlichen Höhenmeterziel.

Warum es dieses gibt?

Bereits vor zwei Folgen kam die Frage auf, welche Eigenschaft des UTMB für Flo die herausfordenste ist. Länge, Höhe oder Dauer. Die Länge kennt er bereits und die hat er sicher in den Beinen. Die Dauer ist schwierig zu trainieren, aber auch hier hat er mit dem MIUT, dem IATF, dem WUT usw. schon einige Erfahrungswerte. Die Höhenmeter wollen aber gut trainiert werden, denn die können richtig ins Gebein fahren.
Als Konsequenz sieht Flos Trainingsplan nun Höhenmeterziele und Laufdauerziele vor. Der Genuss steht jetzt nicht explizit im Plan.

Der Trainingsfortschritt kann aber gut mit der Herzfrequenz und dem Gefühl, was ist noch laufbar geschätzt werden.
Daneben wird brav Core und Flexibilität mit Yoga trainiert – Flo ist am Kurs und der UTMB wird nur noch die Kür.

Daneben fängt Flo bereits an, sich über das Equipment Gedanken zu machen und hat hier auch sc-hon die Kauffühler ausgestreckt. Stöcke, Köcher,… da wird schon fleissig aufmagaziniert.

Last Vertical Standing

In Purkersdorf findet am 24.04.2021 der Last vertical Standing statt. Dabei wird eine 5,47 KM-Runde mit jeweils 300m pro Stunde gelaufen. Das Event hat kein definiertes Ende und läuft, solange noch jemand läuft.

up, up, up….

Es wird alles versucht, den aktuellen Regelungen konform dieses Event stattfinden zu lassen und die bisher veröffentlichten Rahmenbedingungen lassen hoffen.

We keep you updatet ….und vielleicht gibt es ja eine Folge aus Purkersdorf…

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LEP#106 – Die Rückkehr der Hügelritter

Ein langer Traum, nun steht er im Raum – es geht bald los, man glaubt es kaum. Letztes Mal noch gescherzt, wie die Ziehung wohl ausgeht und nun ist es wahr geworden. Die Truppe um Flo wird im Sommer in Chamonix lostraben und den UTMB bestreiten. Der Franzosenhügel muss bezwungen werden!

Die aktuelle Stunde:

Andreas Vojta – Monaco 5k

Andreas Vojta hat in Monaco einen neuen 5km österreichischen Rekord  in 13:49 aufgestellt. Eine Topleistung, zu der wir herzlich gratulieren. Gewonnen hat Cheptegei in 13:13. Also ist Andreas hier nicht weit entfernt.

Andreas Vojta – Staatsmeisterschaftstitel Nr. 38

Bei der Staatsmeisterschaft in Linz ist Andreas in 7 Minuten 51 Sekunden auch nochmal schnell seinen Staatsmeisterschaftstitel Nr.38 nach Hause gelaufen. Über die 1500m? nein…über 3000m.
Wir freuen uns über eure Versuche, dieser Zeit möglichst nahe zu kommen.

TWOT 100

TWOT100  – Ein ganz besonderer Lauf ist in diesen Tagen über die Bühne gegangen. Der TWOT100. Kennt ihr nicht? Schimpf und Schande. Der “The Wild Oak Trail 100” ist ein Lauf, der sich in die Reihe der ganz besonderen Veranstaltungen einreihen kann. Als Semieinladungslauf ohne Verpflegungspunkte, ohne Markierungen und sonstige Annehmlichkeiten oder gar Startgeld spielt er in einer Liga mit den Barkley Marathons. Seit 1988 wird dieser Wildnislauf veranstaltet und die Liste der Finisher ist überschaubar.
Ein Auszug aus den Bewerbungsvoraussetzungen:

  • If you are even the least bit worried or concerned about getting lost, don’t come.
  • If you have questions, don’t come.
  • If you need a crew, don’t come.
  • If you need toilet paper, don’t come.
  • If you expect to be pampered in any way shape or form, don’t come.
  • If you’re a whiner, don’t come.
  • If you’re a freeloader, don’t come.
  • If you’re seeking fame and/or fortune, don’t come.
  • If you’re thinking about writing a report about your experience at Wild Oak, don’t come.
  • If you crave abuse, if you yearn for abuse, if you are addicted to abuse in any way shape or form (be it physical, mental, sexual, verbal, mathematical, artistic or whatevah) BY ALL MEANS, BE MY GUEST. (This applies to abusees only. Abusers are not welcome. The only abuser allowed is the trail.)


Wenn ihr jetzt angefixt seid, lasst es uns wissen. Wir finden den Event superspannend und auch ein bisschen sonderbar.

Aktuelle Folge

UTMB

Starterliste UTMB21

Die Auslosung des UTMB2021 ist beendet und die Starter stehen fest.
Die Topläuferinnen dieses Jahr sind hier zu finden: Top Runner UTMB 2021. Neben diesen internationalen Eliteläufern startet dieses Jahr auch dieses Jahr auch die hochkarätige Laufcrew aus Österreich aka. Die Milleniumfalken aus Wien. Basti Skywalker, Geordi Solo, Michele “the Machine M2-D200” und C-3PFlo machen sind auf um den Franzosenhügel des Imperiums zu bezwingen. Ausserdem wird Christoph, der Trainer, dabei sein. Dieser will dieses Jahr auch als Finisher im August nach Hause fahren.

Da nun aus dem langehegten Wunsch plötzlich Gewissheit geworden ist, hat Flo sein Training wieder komplett umgestellt.

Train for the Longjog

Anstelle des langsamen Aufbaus für den Mozart100, der ja auch in einer großen Gruppe gelaufen werden soll, und der guten Vereinbarkeit des Trainings mit Familienzeit (Siehe Folge 104) tritt nun ein doch recht knackiger Trainingsplan für das Saisonhighlight.

Besonders die langen Läufe stellen hier eine logistische Herauforderung dar. Die Länge und die Höhenmeter wollen ja auch trainiert werden. Nach einem internen Meeting in der Flo’schen strategy group wurde als outcome das target bestätigt und das Training aufgegleist. Es gibt hier aber einen Steuerkreis, der das engmaschig begleiten wird und einer permanenten Review unterzieht um gegebenfalls entsprechende Anpassungen vorzunehmen oder einen Exit anzustoßen, wenn es mit den übergeordneten Goals einen Zielekonflikt gibt.

UTMB – Konkretes Ziel – konzentrierter Plan

Konkret bedeutet das, dass es wohl ein paar Trainingswochen mit Umfängen > 100km geben werden muss und die dafür notwendige Zeit ist nicht unerheblich. Es soll aber auf alle Fälle versucht werden. Als erste Maßnahme wurden die Läufe zum Teil von Umfang auf Dauer umgestellt. Daneben versucht er, dass er Höhenmeterziele möglichst zeitsparend unterbringt.
Auch hat Flo die Freuden des Laufbands entdeckt. Neben den schönen, sich wiederholenden Läufen auf und rund um den Nasenweg, hat man Flo nun schon mehrfach auf Zwift gesehen. Nur ein Treppenhaus von der Wohnung entfernt ist das natürlich das optimale “zwischendurch”-Training und vorallem auch ein gut steuerbares Training. Auch da können schön kontrolliert Höhenmeter trainiert werden.


Zusammenfassend bedeutet das, dass das Training in den nächsten Monaten von vielen qualitativ hochwertigen Einheiten geprägt sein wird und der “Spass” mal auf die Ersatzbank muss.
Positiv ist hier die Pandemie und das damit einhergehende Homeoffice. Dadurch spart sich Flo einige Wegzeiten und kann auch untertags ein wenig am Familienleben teilhaben.

Leider nicht gezogen wurden Gunter und Peter, die es wohl nochmal in der Lotterie versuchen müssen. Vielleicht sieht man sie aber trotzdem vor Ort als rasende Reporter oder als Trailtouristen.

Die größte Unbekannte ist natürlich, ob die Veranstaltung überhaupt stattfinden kann.

Vertical Backyard – TrainingsUTMB in Purkersdorf

Als einer der Vorbereitungswettkämpfe, neben dem Mozart100, wird es im Frühjahr in Purkersdorf bei Wien, einen Wettkampf geben, der grob nach den Regeln eines Backyard Ultras angelegt ist und auf der knapp 6 Kilometer langen Runde auch noch 300 Höhenmeter verpackt hat. Flo ist hier bereits angemeldet und versucht hier richtig Distanz, Zeit und Höhenmeter zu schinden. Interessant ist auch das Bezahlkonzept: die ersten Runden sind im Starttarif inkludiert, danach kostet jede Runde extra.

Die satanische Ferse

Peter ist weiterhin exklusiv am Rad unterwegs, da Laufen noch nicht erlaubt ist. Momentan wird er mit Stosswellen bearbeitet und darf sich in die Hände der Physiotherapeutin begeben…. was daraus wird – stay tuned.

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LEP #093 – Letzter Check – IATF

In einer Woche ist es soweit und das Saisonhighlight, der IATF K110 geht los.
Mit dem Faltnapf im Rucksack und Freude im Herzen geht es dann rund um Innsbruck.

Die aktuelle Stunde:

Aktuelle Folge

IATF 11.9.2020

Die Reisegruppe steht und in einer Woche stehen Basti, Steffen, Flo und Peter an der Startlinie des IATF. Dann geht es auf zu 105km Spass, Freude und Leiden.

105 km mit 4500hm sollen bewältigt werden und das Training ist bisher gut gelaufen. Gemeinsam starten und gemeinsam inst Ziel ist das Credo und soll es keine Verluste geben und ein schönes Erlebnis werden.

Gearcheck? Was soll, was muss?

Die Strecke

Wie kann man die Gruppe begleiten?

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LEP#088 – Laufen mit Anfassen

In den letzten Monaten war der Kontakt beim Laufen eher die versehentliche und zufällige Ausnahme, die jeder versucht hat zu vermeiden. Nunmehr zeigt in Österreich der Weg wieder ein wenig in Richtung Safer Gruppenkuscheln und so ist Laufen mit Anfassen wieder toleriert. Das haben Flo und Peter direkt genutzt und ließen im Wald die Beine fliegen und die Knöchel knacken.

Kuscheliges Schmusewetter begleitet Flo und Peter beim ersten gemeinsamen Lauf zu Flos Knackpunkt

Die Stravagruppe – News

Wie bereits in den letzten Folgen immer wieder aufgegriffen, hat Strava sein Bezahlsystem angepasst und es gibt nunmehr ein einheitliches Abomodell, dass für ein paar Euro im Monat den ROutenplaner, Trainingstagebücher, Formabschätzungen, Trainingspläne usw. präsentiert. Flo testet gerade für 60 Tage die Vorzüge und ist aktuell vom Routenplaner überzeugt, sodass er wohl dabei bleiben wird.
Für dieses Feature bietet sich auch mapy.cz an. Falls ihr hier noch gute Tipps habt, freuen wir uns über Feedback.

Die aktuelle Stunde:

Running Portal des OELV

Der österreichische Leichtathletikverband hat im Juni 2020 eine Plattform aus der Taufe gehoben, die verschiedene virtual Running Formate im Angebot hat und dabei ein wenig Vereins/Verbandsflair verbreitet. Es werden hier neben Warmup/Trainingsveranstaltungen in den nächsten Monaten auch Wettkämpfe angeboten werden, in denen ihr euch messen könnt. Für die korrekte Rangliste und Abwicklung kann hier dem Verband sicher gut vertraut werden.

Ice Age Trail – FKT

 ICE age trail fkt – 1200 Meilen in unter 22 Tagen

Während andere Menschen ihren dreiwöchigen Urlaub am Strand verbringen und sich den Sonnenbrand ihres Lebens aufreissen, dachte sich Coree Woltering, er kann die Zeit doch auch anders nutzen und ist mal den Ice Age Trail abgelaufen. Auf seiner Reise über 1200 Meilen hat er den 2018 aufgestellten Rekord von Annie Weiss gleich um knapp 5 Stunden unterboten und so den kommenden Läuferinnen ein ordentliches Brett vorgelegt. Falls ihr also noch nichts im Sommer vorhabt – da gäbe es eine 3 Wochen Beschäftigung.

Läuferin stirbt bei Ultra in Odessa

Bei einem 67km Ultra in der Ukraine hat sich leider ein tragischer Zwischenfall ereignet und eine Athletin ist 10 km vor dem Ziel dehydriert zusammengebrochen. Da die Suche und Ortung über 8 Stunden gedauert hat, wurde sie bereits völlig ausgekühlt vorgefunden und sie ist danach an einem Schlaganfall im Kankenhaus verstorben.

In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass der Grat zwischen sportlicher Eigenverantwortung und Fürsorgepflicht des Veranstalters sehr dünn ist. Jeder, der sich einem derartigen Event stellt, sollte sich aller Gefahren bewusst sein und der Veranstaleter sollte natürlich möglichst viele der offensichtlichen Gefahren aus dem Weg räumen bzw. die Rettungskette möglichst optimal gestalten.

(HDSports)

Virtual UTMB Races

virtual utmb races

Virtual Berglauf – Glockner Berglauf

Mein Berglauf (APP -> Glocknerberglauf)

Aktuelle Folge

  • Training für den IATF
  • Projekte für den Sommer
  • Knackfrisch – Flos Knöchel, die Dauerbaustelle

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LEP#086 – The Woechel strikes back

Es hat sich wieder viel getan und neben vieler positiver Signale, haben manche Läufe auch ein bitteres Ende. Kreative Läufe, Neuigkeiten rund um Events und das Läuferfacebook und eine Review von Flos Abenteuer am Schneeberg füllen diese Episode.

Die Stravagruppe – News

Als starke positive Signale, kann man auf alle Fälle, die kreative Nutzung der Zeit ohne Wettkämpfe sehen. In unserer Review des Stravaclubs ist uns der großartige Lauf eines Members aufgefallen, der eine schöne und logische Route gewählt hat, um von zuhause nach Hause zu laufen und dabei mal schnell mehr als 90 Kilometer absolviert hat. Ein schönes Ding mit einem herrlichen Ziel – ESSEN!

Ebenfalls in der Stravagruppe hat sich Daniel Zatobick mit einem Beitrag gemeldet. Er wird als Unterstützung der arg gebeutelten Labestationen aka. Wirten einen Spendenlauf machen, bei dem es eine Livetracking gibt und alle, die ihn hier zu Höchstleistungen antreiben wollen, pro Kilometer oder Runde einen Betrag beisteuern können. So wird vielleicht der eine oder andere Schankwart ein Tröpchen abbekommen. Mitmachen, mitfiebern, mitspenden.

Die aktuelle Stunde:

Wann es wohl wieder solche Fotos gibt…. (Foto Newetschny)

  • Marathons in allen Ländern der Welt – Nick Butter
    In 2 Jahren hat es der Läufer Nick Butter geschafft mehr als 200 Marathons in der ganzen Welt zu laufen. Neben der Laufleistung ist hier natürlich die Logistik und die Planung, sowie die Sicherheit eine ganz spezielle Herausforderungen. Er war auch zu Gast beim Rich Roll Podcast. Hört rein, wenn ihr nun angefixt seid.
Running the World (Photo Nick Butter)



Home Sweet home – 100 Miles alone (Foto Zach Bitter)

Die Fakten zum Weltrekord:

  • 100 Meilen in 12:09:15 Stunden
  • 4:32 Minuten pro Kilometer
  • 126.000 Schritte
  • Durchschnittliche Herzfrequenz 144 Schläge pro Minute
  • 6.742 verbrannte Kalorien

Aktuelle Folge

Strava – Quo Vadis

Strava hat das Subscribermodell erneut überarbeitet und dabei einige Features, die bisher kostenlos waren in die Bezahlschiene gelegt. Die am meisten diskutierten sind:

  • Vollständige KOM-Liste
  • Routenplaner

Erklärung aller Änderungen hier: Youtube Video

Was ist eure Meinung dazu? Wie wird sich Strava entwickeln? Wie werdet ihr es künftig nutzen?

The Wöchel strikes back

Radbegleitung hilft immer…

Am 15.5 wurde der mittlerweile legendäre Wien-Schneeberg-Lauf von Flo und Sebastian in Angriff genommen. Anfänglich von Geordi am Rad begleitetet, ging es am Freitagabend los. Die große Stadt hinter sich lassend ging es in guten Tempo los in den Wienerwald. Rauf auf den Föhrenberg – rüber zum Sattelberg und runter nach Heiligenkreuz. Ab Mitternacht fing es dann an zu regnen und es regnete.
Die vorab eingeholten Wettererkundigungen sagten einen Schauer von 1-2 Stunden voraus, doch sollte es länger werden. Es hörte einfach nicht auf. Auch in Weissenbach an der Triesting regnete es noch und ein Nachtlauf bei Dauerregen ist wahrlich eine Freude. Doch ließen sich die beiden nicht unterkriegen und hofften auf einen schönen morgen mit einem herrlichen Anstieg auf den Schneeberg.

Das große Ziel vor Augen…. (Photo Wikipedia)

In den Morgenstunden sollte Micele als mobile Labestation (jaja, nicht Verpflegungspunkt) in Reichenthal auf die Beiden warten und die letzte Strecke war als Dreigespann geplant. Da es trotz der Wetterkapriolen richtig gut lief, musste ab Kilometer 40 gebremst werden, da 30 Minuten warten, bei diesen Bedingungen nicht das Optimum darstellen. Also ein wenig zurücknehmen und gemütlich Richtung Treffpunkt. Da kann ja nichts paaaaaaaua…. und schon war Flo umgeknickt. Der Knöchel hatte die Faxen dicke und machte seinem Unmut Luft. Anfänglich noch zart, wurde der Schmerz wohl nach einiger Zeit doch recht gut spürbar und wenn der Knöchel nicht mitmacht, wird es mit der Zielankunft nichts.

Bis zum Treffpunkt haben sich die Beiden gekämpft und es wurde beratschlagt, wie es weitergeht. Sebastian mit Micele weiter, Flo retour oder alle abbrechen oder ganz anders?

Das Wetter hat dann wohl die letztgültige Entscheidung mittels Plätscherabstimmung getroffen und so war der Lauf nach knapp 50 Kilometern vorbei und die Helden fuhren heimwärts.

Nach dem Lauf war Flo wohl ein bisschen angfressen

Fazit aus der Geschicht – scherze mit dem Knöchel nicht.

Flo ist aber schon wieder am Weg der Besserung und diesmal wird die Pause wohl nur ein paar Tage dauern.

Nächstes Mal klappt es aber bestimmt!

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