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LEP#088 - Laufen mit Anfassen

LEP#088 – Laufen mit Anfassen

In den letzten Monaten war der Kontakt beim Laufen eher die versehentliche und zufällige Ausnahme, die jeder versucht hat zu vermeiden. Nunmehr zeigt in Österreich der Weg wieder ein wenig in Richtung Safer Gruppenkuscheln und so ist Laufen mit Anfassen wieder toleriert. Das haben Flo und Peter direkt genutzt und ließen im Wald die Beine fliegen und die Knöchel knacken.

LEP#088 - Laufen mit Anfassen
Kuscheliges Schmusewetter begleitet Flo und Peter beim ersten gemeinsamen Lauf zu Flos Knackpunkt

Die Stravagruppe – News

Wie bereits in den letzten Folgen immer wieder aufgegriffen, hat Strava sein Bezahlsystem angepasst und es gibt nunmehr ein einheitliches Abomodell, dass für ein paar Euro im Monat den ROutenplaner, Trainingstagebücher, Formabschätzungen, Trainingspläne usw. präsentiert. Flo testet gerade für 60 Tage die Vorzüge und ist aktuell vom Routenplaner überzeugt, sodass er wohl dabei bleiben wird.
Für dieses Feature bietet sich auch mapy.cz an. Falls ihr hier noch gute Tipps habt, freuen wir uns über Feedback.

Die aktuelle Stunde:

Running Portal des OELV

Der österreichische Leichtathletikverband hat im Juni 2020 eine Plattform aus der Taufe gehoben, die verschiedene virtual Running Formate im Angebot hat und dabei ein wenig Vereins/Verbandsflair verbreitet. Es werden hier neben Warmup/Trainingsveranstaltungen in den nächsten Monaten auch Wettkämpfe angeboten werden, in denen ihr euch messen könnt. Für die korrekte Rangliste und Abwicklung kann hier dem Verband sicher gut vertraut werden.

Ice Age Trail – FKT

 ICE age trail fkt – 1200 Meilen in unter 22 Tagen

Während andere Menschen ihren dreiwöchigen Urlaub am Strand verbringen und sich den Sonnenbrand ihres Lebens aufreissen, dachte sich Coree Woltering, er kann die Zeit doch auch anders nutzen und ist mal den Ice Age Trail abgelaufen. Auf seiner Reise über 1200 Meilen hat er den 2018 aufgestellten Rekord von Annie Weiss gleich um knapp 5 Stunden unterboten und so den kommenden Läuferinnen ein ordentliches Brett vorgelegt. Falls ihr also noch nichts im Sommer vorhabt – da gäbe es eine 3 Wochen Beschäftigung.

Läuferin stirbt bei Ultra in Odessa

Bei einem 67km Ultra in der Ukraine hat sich leider ein tragischer Zwischenfall ereignet und eine Athletin ist 10 km vor dem Ziel dehydriert zusammengebrochen. Da die Suche und Ortung über 8 Stunden gedauert hat, wurde sie bereits völlig ausgekühlt vorgefunden und sie ist danach an einem Schlaganfall im Kankenhaus verstorben.

In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass der Grat zwischen sportlicher Eigenverantwortung und Fürsorgepflicht des Veranstalters sehr dünn ist. Jeder, der sich einem derartigen Event stellt, sollte sich aller Gefahren bewusst sein und der Veranstaleter sollte natürlich möglichst viele der offensichtlichen Gefahren aus dem Weg räumen bzw. die Rettungskette möglichst optimal gestalten.

(HDSports)

Virtual UTMB Races

virtual utmb races

Virtual Berglauf – Glockner Berglauf

Mein Berglauf (APP -> Glocknerberglauf)

Aktuelle Folge

  • Training für den IATF
  • Projekte für den Sommer
  • Knackfrisch – Flos Knöchel, die Dauerbaustelle

Wenn es euch gefällt würde wir uns über ein Abo und ein Bewertung auf iTunes oder Spotify  freuen. Seid ihr generell an unseren Trainingsläufen interessiert, schaut doch bei unseren Strava Profilen Florian & Peter vorbei.

Viel Spass beim Hören!

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Gipfel am Windberg

LEP#087 – Nebelsuppe zu Mittag

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Es ist angerichtet – die 2 Sterne Nebelsuppe

Von Coronablues keine Spur, stellten sich die Läufer und Läuferinnen in der Dachregion abseits von Wettkämpfen den verschiedensten Herausforderungen und haben eine Spur des Springspirits in die Landschaften gebrannt. Die Trails und Wanderwege der verschiedensten Regionen wurden mit laufverliebten Spuren überzogen und so kann auch dieses Mal von den schönsten Momenten berichtet werden. Wer sich aber den falschen Tag ausgesucht hat, durfte Nebelsuppe zu Mittag geniessen.

Die Stravagruppe – News

Springspirit in der DACH-Region

LEP – Daniel – Pfälzer Höhenwanderweg (116km)

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Erdnussbutter on the Road (Foto dreist geklaut von LLE)


Der liebe Daniel und sein Laufpartner David haben sich den Pfälzer Höhenwanderweg (aka. Pfalzbrecher) vorgenommen und machten sich abseits von Zeit- und Platzierungdruck auf zu einem 116 Kilometer Abenteuer. Unterstützt von einer grandiosen Mannschaft erlebt sie die Schönheit der Pfalz und neben nasalen Kamillenhonigtöpfen und Paparazziattacken, konnten sie einen Tag in der üppigen Natur geniessen. Das ganze könnt ihr auch ausführlich in der Folge 79 des Laufen Liebe Erdnussbutter Podcasts nachhören. Großes Kino von großartigen Läufern.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Frisch, fröhlich, frei von Sorgen (Foto geraubmordkopiert von LLE)

Westweg – 48 Stunden

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Ein steiniger Weg über 280km (Bild: wiki commons)

Eine ebenso grandiose Leistung hat auch Jörg Scheiderbauer erbracht, indem er den 280 Kilometer langen Westweg in unter 48 Stunden bezwungen hat. Mit eisernem Willen und einer Kondition, die alle Hüte zum Ziehen animiert, konnte er durch diese Aktion neben einer persönlichen Grenzerfahrung auch mehr als 17000 € an Spenden sammeln und so diesem Lauf noch eine zusätzliche Dimension geben. Nachzuhören könnt ihr das in der Folge 91 des Trailrunningpodcast des lieben Sascha. Auch hier gebürt eine tiefe Verbeugung.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Ein prächtiger Spielplatz

Die aktuelle Stunde:

  • Tiroler Berglaufmeisterschaft
    Aktuell zeigen die Wettkampffähnchen wieder sachte nach oben und den Anfang der Saison hat dieses Mal die Tiroler Berglaufmeisterschaft gemacht. Unter Einhaltung der aktuell gültigen Vorgaben und als Jagdrennen ausgetragen, konnten sich die Athleten/Athletinnen messen. Topzeiten wurden in den Hang gezimmert und die Szene hat ein großes Lebenszeichen von sich gegeben. (FOTOS)

Aktuelle Folge

Wöchel Recovery

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Abgeschwollen und Ready to rock

Nach dem zweiten Ausflug mit der Bergziege und dem zweiten Wöchelincident ist Flo wieder auf dem Weg der Besserung. Die Recoveryläufe finden zwar zunächst auf flachem Terrain statt und die Schuhe wurden wieder auf Altbewährtes gewechselt, die Motiviation und Lust brennt aber im Herzen und wir freuen uns schon auf künftige Läufe. Ist das Fussi nicht kaputt, es dem Spirit keinen Abbruch tut.
Und darum Hoch die Hände, Wöchelende!

Schneealm-Rax mit der Bergziege

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Aufi auf die Wiener Hausberg

Nachdem Flo die letzten Ausflüge mit der Bergziege nicht verletzungsfrei absolvieren konnte, versuchte sich Peter an einer Tour mit dem Gebirgsgetier.
Am angekündigt einzig schönen Tag des Wochenendes sollte es von Tirol (einem winzigen Ort in Neuberg) über die Schneealpe und die Rax nach Prein an der Rax gehen.
Frühmorgens bei knackigen 5 Grad im Tal machten sich die beiden auf. Über eine Forststrasse zum eisernen Törl ging es gleich ordentlich nach oben und so sollte der Puls auch gleich an der 170er Marke anklopfen.

Über herrliche Trails ging es durch sagenhaft schöne Landschaft in Richtung Windberg. Von Murmeltieren angefeuert (die haben die Beiden sicher nicht ausgepfiffen) hinauf über den nächsten knackigen Anstieg, eröffnete sich ein Schneefeld, dass ob der Steilheit zu kurzem Innehalten animierte.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Umi oda owi …. los geht es – hueftjonix

Die Alternative, großräumiges Ausweichen, war nicht besonders sexy und so hieß es “Hüft jo nix” und geschwind hoppelten sie über das eisige Weiß. Weiter nach Plan und mit Regenjacke ausgerüstet wollte der Windberg bezwungen werden. Das “schöne” Wetter brachte es mit sich, dass das Gipfelkreuz wie eine Fata Morgana plötzlich 15 Meter vor den Läufern im dichten Neben erschien und ihnen ein überraschtes “Öha” entlockte. An diesem Tag gab es wirklich lecker Nebelsuppe zu Mittag.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
zauberhaftes Lächeln bei feinstem Wetter

Nur kurz am windigen Höchstpunkt ein Foto gemacht ging es runter zur Lurgbauerhütte. Diese hatte bereits geöffnet und so war ein heißer Tee als Nachfüllung in die Softflasks Pflicht. Erstaunt fragten die Wirtsleute noch, woher und wohin des Weges und ein ungläubiges “auf einmal?” folgte der Routenbeschreibung. Kurz aufgewärmt wurde der Nasskamm in Angriff genommen. Zügig durch die Landschaft gepflügt und einem herrlichen Downhill richtung Rax folgend fiel die Entscheidung die Route über den Gamssteig und die Heukuppe zu nehmen.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Mehr Höhenmeter auf kürzerem Weg geht nicht – Gamssteig


Durch den Wald und über ein Geröllfeld ging es zum Gamssteig. Dort angekommen, zogen die Zwei ungläubige Blicke zweier Wandererpärchen auf sich, die sich wohl einen wettertechnisch anderen Tag erwartet haben aber freundlich den Weg mit den Worten “ihr seid wohl ein bissl schneller als wir” freigaben.


Der Gamssteig im Nebel hat einerseits einen Vorteil – man sieht nicht wie weit und wie steil es nach unten geht – und einen Nachteil – man sieht nicht wie weit und wie steil es nacht unten geht. Ohne viel Zeit zu verlieren – es war schon etwas frisch und windig – am Seil entlang, die Leitern rauf und hin zur Heukuppe. Schneefall, Wind und Temperaturen um den 0-Punkt, Läuferherz – was willst du mehr. Auch der höchste Punkt der Raxalpe wurde nur kurz (für ein Foto oder zwei) beehrt und los auf den Downhill richtung Karl-Ludwig-Haus.

Die wohl bekannteste Hütte der Rax war geschlossen und so wurde nur flott ein Foto gemacht. Der Schlangenweg war trotz der Witterung von einigen Wanderern bevölkert, konnte aber in einem durchaus feinen Tempo runtergerollt werden und über die Waxenegghütte ging es zum Ziel in Prein an der Rax.
Der Ziege Eltern haben dort direkt mit Suppe, !selbstgebackenem! Brot, Bier und Obst gewartet und die Tour fand nach 35 km und 2200 Höhenmeter ein jauzend Ende.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Fröhliche Gesichter kurz vorm Ziel

Coconi Test

Um nicht gänzlich im Blindflug in die Saison zu gehen, stellte sich Peter einem Belastungstest. Da Laktattests aktuell noch nicht möglich sind, wurde der Coconitest gewählt.
Hierbei wird als 20m eine Markierung gesetzt, die als Tempokontrolle dient. Beginnend mit einem Tempo von 8,5 km/h wird gestartet und alle 200m erhöht sich das Tempo um 0,5 km/h. Das ergibt eine Testzeit von ca. 15-20 Minuten und eine Distanz von 3-4 Kilometern. Gelaufen werden soll bis zur absoluten Schmerzgrenze. Danach kann anhand der Pulskurve ein Rückschluss auf die verschiedenen Leistungszonen gezogen werden.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
so soll ungefähr die Ergebniskurve aussehen….


Soweit die Theorie….
Bereits im Vorfeld war Peter sich nicht sicher, ob er das so hinbekommt. Als Erster in der Reihe aufgestellt, ging es los und die ersten Runden und Temposteigerungen funktionierten ganz gut. Ab Steigerung 10 wurde es zunehmend fordernd und der Lauf nahm Fahrt auf. Nach 15 Runden war das Tempo bei einer knackigen 4er Pace und kurz danach kam, was kommen musste. Peters Beine brauchten Energie und das Blut wanderte vom Kopf in die Oberschenkel. Steigerung 16 sollte von 3:40 auf ca. 3:22 gehen, doch war Peter schon etwas zu flott, war bei der Steigerung zwischen zwei Markierungen, war verwirrt und entschied sich im Zweifel für das schnellere Tempo um die nächste Markierung einzuholen. So war es plötzlich eine 3:09 am Kilometer und die Temposignale passten nicht mehr mit den Markierungen zusammen. Nächste Steigerung, nächste Verwirrung, aber 3er Pace musste gelaufen werden. Immer zwischen Vollgas und Verwirrung wabernd, war die Konzentration flöten und eine Stufe später war es vorbei mit dem Test. Neben der Laufbahn und neben der Spur ging Peter mit Fragezeichen über dem Kopf Richtung Start und es wurde ihm bestätigt, dass er einmal zu flott angezogen hatte und deshalb alles aus den Fugen geriet.
Im Nachgang hat sich dieser Fehler insofern gerächt, als dass die Auswertung eher zu einem Kaffeesudlesen wurde und ein Laktattest in näherer Zukunft her muss.
Sprinten und Denken werden in diesem Körper wohl keine glückliche Partnerschaft mehr eingehen.

LEP#087 - Nebelsuppe zu Mittag
Zufrieden und ausgepowert stehen Sie da, die zartesten Pflänzchen Wiens…(teamvegan.at)


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LEP#086 - The Woechel strikes back

LEP#086 – The Woechel strikes back

LEP#086 - The Woechel strikes back

Es hat sich wieder viel getan und neben vieler positiver Signale, haben manche Läufe auch ein bitteres Ende. Kreative Läufe, Neuigkeiten rund um Events und das Läuferfacebook und eine Review von Flos Abenteuer am Schneeberg füllen diese Episode.

Die Stravagruppe – News

Als starke positive Signale, kann man auf alle Fälle, die kreative Nutzung der Zeit ohne Wettkämpfe sehen. In unserer Review des Stravaclubs ist uns der großartige Lauf eines Members aufgefallen, der eine schöne und logische Route gewählt hat, um von zuhause nach Hause zu laufen und dabei mal schnell mehr als 90 Kilometer absolviert hat. Ein schönes Ding mit einem herrlichen Ziel – ESSEN!

Ebenfalls in der Stravagruppe hat sich Daniel Zatobick mit einem Beitrag gemeldet. Er wird als Unterstützung der arg gebeutelten Labestationen aka. Wirten einen Spendenlauf machen, bei dem es eine Livetracking gibt und alle, die ihn hier zu Höchstleistungen antreiben wollen, pro Kilometer oder Runde einen Betrag beisteuern können. So wird vielleicht der eine oder andere Schankwart ein Tröpchen abbekommen. Mitmachen, mitfiebern, mitspenden.

Die aktuelle Stunde:

LEP#086 - The Woechel strikes back
Wann es wohl wieder solche Fotos gibt…. (Foto Newetschny)

  • Marathons in allen Ländern der Welt – Nick Butter
    In 2 Jahren hat es der Läufer Nick Butter geschafft mehr als 200 Marathons in der ganzen Welt zu laufen. Neben der Laufleistung ist hier natürlich die Logistik und die Planung, sowie die Sicherheit eine ganz spezielle Herausforderungen. Er war auch zu Gast beim Rich Roll Podcast. Hört rein, wenn ihr nun angefixt seid.
LEP#086 - The Woechel strikes back
Running the World (Photo Nick Butter)



LEP#086 - The Woechel strikes back
Home Sweet home – 100 Miles alone (Foto Zach Bitter)

Die Fakten zum Weltrekord:

  • 100 Meilen in 12:09:15 Stunden
  • 4:32 Minuten pro Kilometer
  • 126.000 Schritte
  • Durchschnittliche Herzfrequenz 144 Schläge pro Minute
  • 6.742 verbrannte Kalorien

Aktuelle Folge

Strava – Quo Vadis

Strava hat das Subscribermodell erneut überarbeitet und dabei einige Features, die bisher kostenlos waren in die Bezahlschiene gelegt. Die am meisten diskutierten sind:

  • Vollständige KOM-Liste
  • Routenplaner

Erklärung aller Änderungen hier: Youtube Video

Was ist eure Meinung dazu? Wie wird sich Strava entwickeln? Wie werdet ihr es künftig nutzen?

The Wöchel strikes back

LEP#086 - The Woechel strikes back
Radbegleitung hilft immer…

Am 15.5 wurde der mittlerweile legendäre Wien-Schneeberg-Lauf von Flo und Sebastian in Angriff genommen. Anfänglich von Geordi am Rad begleitetet, ging es am Freitagabend los. Die große Stadt hinter sich lassend ging es in guten Tempo los in den Wienerwald. Rauf auf den Föhrenberg – rüber zum Sattelberg und runter nach Heiligenkreuz. Ab Mitternacht fing es dann an zu regnen und es regnete.
Die vorab eingeholten Wettererkundigungen sagten einen Schauer von 1-2 Stunden voraus, doch sollte es länger werden. Es hörte einfach nicht auf. Auch in Weissenbach an der Triesting regnete es noch und ein Nachtlauf bei Dauerregen ist wahrlich eine Freude. Doch ließen sich die beiden nicht unterkriegen und hofften auf einen schönen morgen mit einem herrlichen Anstieg auf den Schneeberg.

LEP#086 - The Woechel strikes back
Das große Ziel vor Augen…. (Photo Wikipedia)

In den Morgenstunden sollte Micele als mobile Labestation (jaja, nicht Verpflegungspunkt) in Reichenthal auf die Beiden warten und die letzte Strecke war als Dreigespann geplant. Da es trotz der Wetterkapriolen richtig gut lief, musste ab Kilometer 40 gebremst werden, da 30 Minuten warten, bei diesen Bedingungen nicht das Optimum darstellen. Also ein wenig zurücknehmen und gemütlich Richtung Treffpunkt. Da kann ja nichts paaaaaaaua…. und schon war Flo umgeknickt. Der Knöchel hatte die Faxen dicke und machte seinem Unmut Luft. Anfänglich noch zart, wurde der Schmerz wohl nach einiger Zeit doch recht gut spürbar und wenn der Knöchel nicht mitmacht, wird es mit der Zielankunft nichts.

LEP#086 - The Woechel strikes back

Bis zum Treffpunkt haben sich die Beiden gekämpft und es wurde beratschlagt, wie es weitergeht. Sebastian mit Micele weiter, Flo retour oder alle abbrechen oder ganz anders?

Das Wetter hat dann wohl die letztgültige Entscheidung mittels Plätscherabstimmung getroffen und so war der Lauf nach knapp 50 Kilometern vorbei und die Helden fuhren heimwärts.

LEP#086 - The Woechel strikes back
Nach dem Lauf war Flo wohl ein bisschen angfressen

Fazit aus der Geschicht – scherze mit dem Knöchel nicht.

Flo ist aber schon wieder am Weg der Besserung und diesmal wird die Pause wohl nur ein paar Tage dauern.

Nächstes Mal klappt es aber bestimmt!

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