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Impression of the Wings for Life Run Vienna.

LEP#059 – Vier Bier für einen Vornamen

Stravagruppen – News

Bereits 38 laufwütige Hosen werden sich im Juni im Rahmen des 2. Strava Virtual Runs um Ruhm und Ehre matchen.
#teamlangehose vs. #teamkurzehose kämpfen um die sommerliche Vorherrschaft. Wer sich noch nicht eingeschrieben hat kann das hier tun: 2. Virtual Run
Alle Infos findet ihr hier Infos – Regeln

Wenn ihr noch Ideen, Feedback oder Vorschläge habt, lasst sie uns wissen.

Die aktuelle Stunde

Transvulcania 2019

LEP#059 - Vier Bier für einen Vornamen

Am Wochenende des 12.5 hat erneut der Transvulcania stattgefunden. Dieser Lauf ist nicht in der UTWT, jedoch ob seiner Schönheit sehr zu empfehlen. Eine ausführliche Beschreibung und Eindrucksvermittlung hat uns Flo in Folge19 dargeboten. Alleine diese Ausführungen sollten jeden zu einer Reise verleiten. In knapp über 15 Stunden wurden hier Geschichten geschrieben und Freundschaften geschmiedet.
Auf der 73 km langen Strecke mit 4415 positiven Höhenmetern führt über die Insel Palma und zeichnet sich neben einer tollen Landschaft auch durch mitfeiernde Menschen entlang der Strecke aus.
Die schnellsten Athleten und Athletinnen fliegen über diesen Kurs in 7 bzw. 8 Stunden. Klingende Namen, wie  Kilian Jornet, Ida Nillson, Emilie Forsberg, Zach Miller, Timothy Olson, Dakota Jones und viele mehr finden sich hier in den Resultatlisten. Kurzum, ein schöner und auch top besetzter Ultra.

Auch in diesem Jahr waren die Zeiten grandios und das Siegerpodest sieht wie folgt aus und wir gratulieren ganz herzlich:

      • Resultat Männer
      • Resultat Frauen
        • 1 – Ragna Debats
          2 – Anne-Lise Rousset Seguret
          3 – Megan Kimmel

Die vollständige Resultatliste haben wir hier verlinkt.
Ein Interview mit dem Gewinner findet sich auch auf iRunFar: Interview 

Zusätzlich war Thibaut als Mitglied des Hoka Teams auch beim Project Carbon X am Start. 

Hoka – Project Carbon X

LEP#059 - Vier Bier für einen Vornamen

Ähnlich dem Nike – Breaking 2 – Versuch, hat auch Hoka One One eine Veranstaltung ins Leben gerufen, die mittels eines Weltrekordversuchs, ein Produkt promoten sollte.
Ob diese Verquickung eine dem Sport zuträgliche ist, mag jeder selbst beurteilen, aber es hat zumindest einer Reihen an Läufern ein quasi optimales Umfeld geboten, die Grenzen des aktuell möglichen auszuloten.
Der Einladungslauf – Project Carbon X – war nur für eine Auswahl an Hoka Athleten zugänglich und fand am 5.5.2019 in Sacramento statt.
Das sehr exklusive Starterfeld war einzig und alleine darauf ausgerichtet, die Weltrekorde auf 50 Meilen, 100 KM und 10x10KM zu brechen.
Jim Walmsley wollte hierbei die neue 100 KM Marke setzen und im vorbeilaufen die 50 Meilen ebenfalls pulverisieren. Das Event wurde auch um seine Person gepushed, da er hier der Topfavorit war.
Los ging es und die ersten 40 Meilen wurden in einer Pace unter 6 Minuten pro Meile absolviert (also gemütlichen 3:40 pro Kilometer). Bis dahin, berichtet Jim, ging es ihm hervorragend und alles schien glatt zu laufen. Ab KM 40 begann aber der langsame Verfall und die Zeiten wurden kontinuierlich langsamer. Mit – gefühlt – letzter Kraft, wuchtete er sich über die 50 Meilen Marke und stellte eine neue Recordmarke für 50 Meilen auf – 4:50:08 ! Diese gilt es nun zu schlagen, für alle, die nach einer Herausforderung für den Herbst suchen.
Sich bereits vom 100k Weltrekrd verabschiedet, musste Jim Walmsley dennoch das Rennen beenden, da Rekorde innerhalb eines Rennens nur gewertet werden, wenn das Rennen an sich beendet wird.
Also musste er sich anschicken, das Ding ins Ziel zu kriegen. Nach 6:55:24 war es dann auch geschafft und Jim Walmsley konnte als Vierter das 100K – Rennen beenden.

Gewonnen hat Hideaki Yamauchi, der das Rennen gleichmäßig und eisern durchgezogen hat. In fabulösen 6:19:54 hat er die Strecke gemeistert. Dabei hat er zwar den Weltrekord um 10 Minuten versäumt, eine Durchschnittspace von 6 Minuten 07 Sekunden pro Meile würden sich aber viele Läufer und Läuferinnen als 10 KM Pace wünschen.
Bei den Damen hat Sabrina Little als einzige gefinisht, aber dass in einer beeindruckenden Zeit von 7:49:29 getan.
Zum Abschluss sei auch die 10x10km Staffel erwähnt, die in 5:45:51 ins Ziel gekommen ist. Hier war das Rennen auch sehr eng, da die 2te Staffel nur 30 Sekunden dahinter lag.

Artikel bei Letsrun
Splitzeiten
Artikel bei Runnersworld
Recap von Hoka

Aktuelle Folge

IATF – Innsbruck Alpine Trailrun Festival 2019

Foto des Startgates des K85 Bewerbs des IATF
Start des K85 des IATF (c) IATF

Anfang Mai fand in Tirol das IATF– Innsbruck Alpine Trail Festival statt. Das für Anfang Mai ungewöhnlich kalte Wetter hat den Veranstalter dazu veranlasst, Schneeketten für die Schuhe in die Ausrüstung aufzunehmen.

Auch aus dem Laufendentdeckenuniversum waren einige Starter in Tirol und stellten sich der Herausforderung.
Neben dem #teamultrakitty – Mitgliedern Geordi und Basti, waren auch “der Stuttgarter”, Entenbaer, Sophia Schnabl, der Schnaufcast-Flo und Patrick Klug auf der K85 und Florians Schwester Katharina auf der K42 Strecke unterwegs.
Von Geordi gibt es auch einen schönen Blogbeitrag zum IATF, der dieses Rennen sehr schön aus der Sicht eines Teilnehmers schildert.

Wir möchten allen Teilnehmern und Finishern sehr herzlich gratulieren, die hier einen überraschend schönen Tag und ein feines Rennen genossen haben.

Resultat Männer K85
1- Hallvard Schjolberg
2 – Jimmy Pellegrini
3 – Benjamin Bublak
Resultat Frauen K85
1 – Kirra Balmanno Kirra
2 – Sophia Schnabl
3 – Denise Zimmermann

Einen anderen schönen Laufbericht gibt es auch hier noch zu lesen.

WHEW – Infernal durch Wuppertal

LEP#059 - Vier Bier für einen Vornamen
Wie die Läufer, schwebt auch diese Bahn durch das Wuppertal

WHEW (LLE) – Die Jungs von Laufen Liebe Erdnussbutter haben ihr Frühjahrsziel, den WHEW in Angriff genommen und in bombastischer Weise abgeliefert.
Ludwig ist als Gesamtvierter ins Ziel gerast. Nach nur 8 Stunden und 14 Minuten waren seine 100 km Geschichte. Auch der Abstand von nur knapp 15 Minuten auf den Sieger spricht Bände. Eine granatenstarke Leistung.
Nicht minder pompös hat es Daniel krachen lassen. Ein wenig gebremst durch seine Radbegleitung und dauernden Signierstunden bei den Hundertschaften an Fans, marschierte er dennoch in 9 Stunden 39, umringt von Fans, als 15terins Ziel.
Bei einer Gesamtfinisherzahl von 170 Teilnehmerinnen, könnte man hier von einem durchschlagenden Erfolg sprechen.

Ludwig hat zu seinem WHEW-Erlebnis auch einen bemerkenswerten Blogeintrag geschrieben: Jetzt lesen

Und für alle, die noch viel mehr über dieses Rennen lesen/hören/spüren möchte: LaufenLiebeErdnussbutter berichtet

Die Resultatliste als gesamtes findet man hier: Ergebnis WHEW

Superkompensation – for science

Vor dem Wings for Life Run wurden in bewährter Tradition weitere Erkenntnisse im Bereich der Superkompensation erforscht. Um einen neuen Aspekt in die Forschung einzubringen und das Event auch gebührend zu würdigen, wurde dieses Mal Erdäpfelcarboloading mit einer Energiespeicherfüllung verbunden. Nach der perfekten Vodka-Redbull-Partymischung konnte am Rennwochenende nichts schiefgehen.
In weiteren Studien müssen noch der genaue Grad des Pre-Race-Reizes und der Kombination mit Koffein erforscht werden. Hierzu bedarf es einer Testgruppe und natürlich einer Kontrollgruppe, ein objektives Testgerät (Spenden gerne willkommen) und natürlich aufopferungsvolles Training.
Der Laufend Entdecken Podcast hält euch auf dem Laufenden.

Wings for Life Run 2019

Der Wings for Life Worldrun ist ein Lauf mit einer speziellen Abfolge. Rund um den Globus starten gleichzeitig verschiedene organisierte Läufe, sowie zahllose App-Runs. Nach 30Minuten beginnt ein CatcherCar, die sich bewegende Ziellinie, mit 14km/h die Verfolgung aufzunehmen. Alle 30 Minuten erhöht sich die Geschwindigkeit des Autos . Sobald eine Läuferin von dem Catchercar überholt wird, ist das Rennen für diese Teilnehmerin zu Ende.
Die besten Läuferinnen/Rollstuhlfahrerinnen haben in den letzten Jahren Distanzen jenseits der 80km geleistet.

LEP#059 - Vier Bier für einen Vornamen
Startnummer geholt – los gehts


Das Rennwochenende des Wings for Life Run begann feucht fröhlich und in diesem Stil solte es weitergehen. Das Wetter sollte am Sonntag laut den örtlichen Wetterdiensten ab 12 Uhr dem Regen Einhalt gebieten und den Läufern einen trockenen Nachmittag bescheren.

Mit diesen Informationen im Gepäck, freute sich Peter schon auf beinahe optimale Bedingungen ( trocken, 10-12 Grad, wenig Wind). Das A-Ziel von 32 km könnte klappen.
Gemeinsam mit Mona ging es Richtung Startgelände. Dort gab es ein Stelldichein mit Franz Preihs und Michaela , sowie Peter, Karin Sebastian. Mit unterschiedlichen Zielen zwischen 10 und 32 km ging es bei, man ahnte es schon, Regen, ab in die entsprechenden Startblöcke.

Foto vom Start bei Regen.
Da regnet es noch….beim Start

Die Startblockvergabe ist in Wien, wie beim VCM, offenbar eine lose Leitlinie und wird auch nicht kontrolliert. So kommt es, dass es vom Startschuss bis zur ersten Bewegung in der Mitte des ersten Startblocks beinahe eine Minute dauert und sich auf den ersten 3 Kilometern auch eine Vielzahl von Block 3/4 Startern als sich bewegende Tempohügel versuchen. Nach diesem Zickzackstart, kamen Franz, Sebastian und Peter ins Rollen und konnten sich in ihrem Zieltempo von 4:44 eingrooven. Mit dieser Pace sollte das Ziel von 32km erreicht werden.
Das Wetter hat sich im Laufe des Laufs tatsächlich verändert. Von 10 Grad, Regen ging es runter auf 6 Grad und starkem Regen.
Mit diesem Motivationspackerl am Rücken, machte der Lauf gleich doppelt Spass. Sich von diesem Gräuel der Natur nicht unterkriegend lassen, ging es für die drei tratschend und plaudernd um den Ring und bei KM10 waren die Drei gut auf Kurs. In der Playlist von Peter tummelten sich bei KM 12 – 15 FearFactory, Kataklysm und Slayer und schon wurde der schnellste Kilometer in den Asphalt gebrannt.


Einen Blick auf die Uhr später und ein wenig zurücknehmen, schon war der Prater am Programm. Die Praterallee entlang, die Halbmarathonmarke passiert und ab zum Praterstern.
Zwischenstand: Zeit – auf kurs, Gefühl – sehr gut, Wetter – fürn Zimt
KM 25 hinter Ihnen lassend bogen die 3 Läufer in Richtung Mount de Reichsbrück ab, da die Reichsbrücke nach dieser Distanz jedesmal zum Berg mutiert.
Langsam machte sich auch ein wenig Ermüdung breit, aber das Tempo wurde gut gehalten.
Kurz nach Kilometer 31 hörte man zum ersten Mal “Das Auto” von hinten und ein Zielsprint wurde angestimmt.
Nach 32,08 KM wurde Peter und Franz eingeholt, Sebastian konnte sich noch über die Brücke und durch ein Bergabstück 400m weiter retten. Mit Plätzen unter den Top400 in Wien waren aber alle sehr zufrieden und der Rücktransport konnte losgehen und war auch sehr nötig.
Die Finger kalt, bei den beiden Kurzhoslern, die Knie gut durchgefroren, war der größte Wunsch wohl eine heisse Badewanne.

3 erfrorene Gestalten wollen nach hause
Das Ziel erreicht – wo ist die Badewanne

Trotz der widrigen Wetterbedingungen war es wieder ein sehr feiner Event und war sicher nicht das letzte Mal.

Gratulation an alle Teilnehmer und natürlich auch an die Sieger:

Resultat Männer
1- Ivan Motorin (64,37km)
2 – David Schönherr (62,68km)
3 – Florian Neuschwander (61,59km)
Resultat Frauen
1 – Nina Zarina (53,72km)
2 – Dominika Stelmach (53,56km)
3 – Nikolina Šustić Stanković (52,97km)


Veränderte Wahrnehmung

Im aktuellen Eurowings Magazin hat Peter einen Bericht entdeckt, der einen älteren Weihnachtsbaumverkäufer portraitiert. Dieser hat als Sommerhobby, da er da ja viel Zeit hat, Ultramarathons in der Wüste. Noch vor einigen Jahren hätte dieser Artikel ein “der ist ja nicht ganz dicht” mit anschliessendem Umblättern hervorgerufen. Mittlerweile wurde der Artikel verschlungen, der Gedankengang war “coole Sache” und war gefolgt von einem erneuten Blick aus dem Fenster, ob da irgendwo schöne Berge sind, die es sich nachschlagen lohnt. Vielleicht findet sich ja zufällig ein tolles Laufgebiet. Diese Gedanken kenn auch Florian sehr gut und beide finden diessen Umstand bemerkenswert und auch sehr fein.

5 Sterne Deluxe

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Viel Spass beim Hören!

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