🎙️ Interview mit Alex Pittl – Head of Organization IATF
Wir sprechen mit dem Hauptorganisator über die Geschichte des Festivals, das von einem kleinen Erlebnislauf mit 50 Teilnehmern im Jahr 2001 zu Österreichs größtem Trailrun-Festival mit fast 9000 Startern gewachsen ist. Alex erzählt über die Herausforderungen während Corona, die erfolgreiche Durchführung trotz Pandemie-Beschränkungen und die Vision für die Zukunft des Events.
🆕 Neues Elite-Format: Trailhunt
Erstmals gab es ein zweitägiges Verfolgungsrennen mit 30.000 Euro Gesamtpreisgeld (7.000 Euro für den Sieger). Am ersten Tag ein Vertical mit 7,4 Kilometern und 1330 Höhenmetern zur Seegrube, am zweiten Tag 23,9 Kilometer mit den Rückstandszeiten als Startabstand. Das Format kombiniert gezielt Bergläufer und Trailrunner und soll eine Alternative zu kleineren Preisgeldern schaffen.
❄️ Frühjahrs-Herausforderungen
Das Festival findet bewusst früh im Jahr statt, was den Auftakt in die Trailsaison markiert. Allerdings bringen späte Schneefälle regelmäßig Herausforderungen mit sich – heuer musste der Zirbenweg wieder abgekürzt werden. Ein eigenes Unternehmen mit Lawinenkommissions-Mitgliedern bewertet die Streckensicherheit, und Wegebauer schaufeln Wege frei.
📈 Wachstumsschmerzen und Lösungen
Bei fast 9000 Startern entstehen logistische Herausforderungen: Zeitversetztes Starten in Wellen, Sperrungen bei Versorgungsstellen wegen Überfüllung, und neue Shuttle-Services für Zuschauer. Für die Zukunft ist geplant, Bewerbe auf den Freitag zu verlegen, um die Masse am Samstag zu entzerren.
🏔️ Die besondere Atmosphäre
Das Start- und Zielgelände vor dem Landestheater in der Innsbrucker Altstadt bietet eine einzigartige Kulisse mit direktem Blick auf die Nordkette. Von dort kann man direkt mit den Bergbahnen zu Versorgungsstellen fahren und hat die historische Altstadt als Laufstrecke.
💡 Vision IATF 2030
Das Ziel ist ein einwöchiges Festival ähnlich dem UTMB, wo Menschen ganze Wochen verbringen. Geplant sind mehr Elite-Rennen, Workshops, Symposien und ein umfassendes Programm für die gesamte Trailrunning-Community. Die wirtschaftliche Bedeutung für Innsbruck liegt bereits bei 3,6 Millionen Euro Wertschöpfung.
👥 Einblicke von Jakob Spuller (Projektleiter)
Als Projektleiter seit 2022 berichtet Jakob über die organisatorischen Herausforderungen, das 20-25 köpfige Kernteam plus 500 Helfer, und die Vision, nicht nur für Läufer, sondern auch für Zuschauer ein umfassendes Erlebnis zu schaffen.
🔗 Erwähnte Links
- IATF Anmeldung 2027 – Anmeldung öffnet am 9.9. um 9:09 Uhr
🔗 Hört rein auf: laufendentdecken.at
🎧 Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed
⭐ Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed
⭐ Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify.
✅ Folge uns auf:
📸 Instagram @laufendentdeckenpodcast
📘 Facebook laufendentdeckenpodcast
