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Ultraessen am FLozart

LEP#114 – Flozart

Wenn im Jahresplan im Juni der erste Vorbereitungswettkampf für das Jahreshighlight steht, dann wird dieser gelaufen. Ob es eine offizielle Veranstaltung gibt oder nicht – gelaufen wird. Und so wurde aus dem Mozart der Flozart. Stick to the plan.

Unterstützung durch Athletic Greens

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Die Starterbox von Athletic Greens

Die aktuelle Stunde

Tod großer Läuferinnen

Vor einigen Tagen ist Emma Roca mit nur 48 Jahren verstorben. Sie zählten zu den besten spanischen Schibergsteigerinnen und hat sich auch im Ultralauf einen Namen gemacht.
Bei der Diagonales des Fous, dem Lavaredo Ultratrail und vielen anderen Läufen sah man sie ganz vorne. Leider verlor sie ihren Kampf mit einer Krebserkrankung in diesem Jungen
Ebenfalls im 48 Lebensjahr hat sich ja vor einigen Monaten Andrea Huser aus Selbigen verabschiedet. Ein Mountainbiketrainingsunfall hat sie unglücklicherweise direkt zum Fährmann gebracht.
Aus dem Mountainbikesport kommend, hat sie “nebenbei” im Ultralauf ganz vorne mitgemischt. Ein Auszug ihrer Erfolge:

  • Ultra Trail Lavaredo, 2015 1. Rang
  • Transgrancanaria, 2016, 2017 & 2018 2. Rang
  • Madeira Ultratrail, 1. Rang
  • Eiger Ultra Trail, 2016 & 2017 1. Rang
  • Ultra-Trail du Mont Blanc, 2016 & 2017 2. Rang
  • Diagonales des Fous, 2016 & 2017 1. Rang

Backyard Ultra World Record

Beim Suffolk Backyard Ultra haben Matt Blackburn and John Stocker den Weltrekord im Backyard Ultra gebrochen. Mit 80 bzw. 81 Runden zu jeweils 4 Meilen pro Stunde, haben sie gesamt mehr als 542 Kilometer absolviert. Bei diesen Dimensionen weiss man gar nicht, ob die Distanz, die mentale Herausforderung oder der Schlafentzug am meistn Respekt einflößt. Auf alle Fälle eine unglaubliche Leistung.

Artikel – BBC

Artikel – Runners World

Hochwechseltrail

https://www.hochwechseltrail.at/ (Logo: Hochwechseltrail)

Man glaubt es kaum, aber es gibt dann und wann Wettkämpfe, die auch tatsächlich vor Ort stattfinden. Ein erwähnenswerter, lokaler Wettkampf ist hier der Hochwechseltrail. Mit 3 Tagen und 5 verschiedenen Bewerben wurde Anfang Juni das Wechselgebiet zu einem Trailfestivalgebiet.

Die Streckenlängen zwischen 10 und 80 km, sowie eine 3 Tages Kombinationswertung bringen hier für alle Leistungsstufen und Vorlieben eine schöne Auswahl.

Aktuelle Folge

Flozart

Ultralaufen at it’s best – Sitzen, Essen und sich von den Betreuerinnen verwöhnen lassen

Flo, Christoph und Robert haben sich Anfang Juni auf den Weg nach Salzburg gemacht und absolvierten hier einen selbsorganisierten Lauf auf dem Mittelteil der Mozart100- Strecke. Zwei Runden zu je 50 km sollten es sein.
Als Unterstützung und rasende Labe haben sich Sabrina und Kathi verpflichten lassen. Mit derartiger Betreuung konnte ja gar nichts schiefgehen.
Am Vortag wurde nochmal der Magen gefüllt und dabei der Wetterbereicht studiert. Dabei wurde schnell klar, dass die Unternehmung wohl nicht 100% im Einklang mit dem Wetter stand. Gegen Nachmittag/Abend waren Gewitter angekündigt und wie schon öfter besprochen sind Gewitter am Berg kein großer Spass.
Nundenn – früher starten und los geht’s (auch wenn Robert kein Fan von frühen Frühstarts ist 🙂 )

Flo, Christoph und Robert sind also um 0530 in Salzburg losgetrabt und haben sich direkt ein paar mal um einige hundert Meter verlaufen – Track ist gut / Auszeichnung im Wettkampf sind oft besser 🙂 Vielleicht hätte Flo da auch einfach ein Kaffee geholfen
Nachdem die änfänglichen Orientierungsschwierigkeiten beseitigt waren, ging es direkt hoch auf den ersten Berg. Der Almkogel ist auf der 50 KM Runde, die das Mittelstück dees Mozart 100 abbildet, der erste und auch niedrigste Berg. Ein perfekter Eingroover sozusagen. Die anderen Erhebungen steigern die Anstiegslänge danach kontinuierlich um dann am Zwölferhorn zu gipfeln.
Größtenteils im Wald und gut lauf/wanderbar ging es also auf den ersten Gipfel rauf und danach logischweise auch wieder runter. Der Downhill war vergleichsweise technisch und Flo war auch zu seiner eigenen Verwunderung RichtStimmung gut, Wetter gut, Läufer gut – alles gut.
Nach dem Auf- und Abstieg des Almkogels ging es zum Schafberg, bevor das Zwöferhorn am Ende der Runde warten sollte.
Man muss nicht ganz auf den Schafberg rauf aber trotzdem geht es nach dem gut fordernden Aufstieg richtig lange bergab. Alles steil, aber alles gut laufbar und es hat sich sehr lange hingezogen. 6km können sich gut lange anfühlen.

Es war aber auch das erste Drittel und da soll es einem ja lächerlich einfach vorkommen. In der Mitte soll es die Wohlfühlzone sein und hintenraus wird es ohnehin Mist. Also gilt es diesen Sweet Spot des Tempos zu finden um maximaleffektiv unterwegs zu sein.
Die erste Labestation der beiden Damen wäre im offiziellen Lauf Labe2 (bei ca. Km30) gewesen.
Flo konnte die bis dahin mit Orangensaft (WTF!) gefüllten Softflask mit sinnvollerer Flüssigkeit gefüllt und der Magen wurde in der hochgelobten Refillzone gefüllt. (Die Laben bekommen im LEP-Ranking 4,5 von 5 Ultrarunneroliven – der Einsatz für die Besorgung bekommt 5 von 5 Oliven).
Der Orangensaft wird zusammen mit Langos und Knoblauchpizzen auf die Blacklist der Startverpflegung gesetzt.

Das kredenzte koffeinhaltige Getränke machte den Anstieg auf das folgenden Zwölferhorn zu einer Wonne. Flos RedBull hatte wohl auch ein wenig Marschierpulver im Doserl und es ist nicht bekannt, wie oft er den Anstieg gemacht hat, während die anderen Beiden den Anstieg einmal raufgelaufen sind. Man munkelt von 3-4x 🙂
Die Buben sind in einem gutem Marschtempo das Zwölferhorn rauf und auf 3/4 des Weges gab es doch tatsächlich noch die Möglichkeit der Einkehr in einer Gastwirtschaft, die Apfelsaft gespritzt feilgeboten hat.
Flos wiederholte Bemerkung, dass der zweite Anstieg mühsamer war, stieß bei den anderen, die bereits still und mehr oder weniger heimlich vor sich hingelitten haben nur auf wenig Gegenliebe 🙂

FlozartFloFotoFoto

Beim Downhill nach dem Zwölferhorngipfel hat Flo den Wettergott aka. die Bergziege kontaktiert und es wurde ihm das bald aufziehende Ungemach am Himmelszelt vorausgesagt. Kurz darauf, der Forstautobahn Richtung Tal folgend hat auch des Flos Papa von dem düstern Ausblick erzählt. Die in der Ferne schon zu sehenden schwarzen Wolken haben diese Eindrücke verstärkt und es kamen die ersten Zweifel auf, ob dass Ding an diesem Tag wirklich noch in Ziel zu bringen sei. Auf alle Fälle musste aber die erste Runde finalisiert werden ud danach kann man ja je nach aktueller Lage über den weiteren Verlauf nachdenken.
Hier hat sich die Streckenführung bezahlt gemacht, denn grundsätzlich ist ein Abbruch nach jedem Berg möglich und für die Begleiterinnen nicht schwer erreichbar. Auch ist der Almkogel als erster der 3 Gipfel selbst bei Gewitter noch mäßig gefährlich, da er sich weit unter der Baumgrenze befindet und auch nicht exponiert ist.

Nach dem Ende der ersten Runde war die Wiedersehensfreude mit den heilbringenden Begleiterinnen groß und die Labe nach 50 km wurde auf knapp 30 Minuten ausgedehnt.
Die Wetterapps und Unwetterwarnungen verfolgend wurde beschlossen, dass zumindest der Almkogel noch gehen sollte. Danach wird wieder beraten und spontan entschieden.

Die ursprüngliche Marschtabelle hat ausgespuckt, dass die erste 50km Runde in 8 Stunden zu erledigen sei. Diese durch höchst wissenschaftliches Daumen in den Wind halten bestimmte Marke hat sich Robert in den Celebrallappen gebrannt und der Laufverlauf hat ihm da durch den wiederkehrenden Vergleich mit dieser Zielzeit zugesetzt.

Am Almkogel war recht schnell klar, dass es nach diesem ein Ende findet. Das Grollen in der näheren Umgebung und die später in schwarzen Wolken gehüllten Berge haben die Entscheidung doch recht eindeutig gefällt.

Nach der Rückkehr in das Tal war der La-uf Geschichte – eine schöne Geschichte und eine wunderbare Vorbereitung auf den UTMB.

UTMB / CCC – a new Chance

Am 22.6 gibt es (bzw. wenn ihr das lest – gab es) eine neue Chance für alle nicht gezogenen der UTMB-Lotterie, sich in einem First Come/First Serve – Restplatzangebot noch einen Startplatz für einen Bewerb im Rahmen des UTMB zu sichern.
Am Ende steht eine nun größere Gruppe an österreichischen Teilnehmern, da es sowohl Steffen (UTMB) als auch Peter (CCC) Startplätze bekommen haben.

Backyard Ultra – MBUT

Runde um Runde um Runde um Runde (beim MBUT)

Am 25.6. startet Peter in seinen ersten Wettkampf des Jahres beim MBUT, einem Backyard Ultra. Mal sehen, was Bein und Kopf zu diesem Format sagen.

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